02.07.2020 - 12:07 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Gymnasiasten aus Oberviechtach punkten mit Wissen über Landleben in der Antike

Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen wird den Teilnehmern nichts geschenkt. Am Schluss lohnte sich für die Latein-Asse des Oberviechtacher Ortenburg-Gymnasiums aber der Einsatz.

Schulleiter Ludwig Pfeiffer (links) und Latein-Fachbetreuerin Monika Krauß (rechts) überreichten den erfolgreichen Teilnehmern des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen die Urkunden. In der Mitte von links Alexandra Pogoda, Emil Thomsen, Christina Feil und Andrea Schneeberger.
von Georg LangProfil

Große Freude herrschte am Ortenburg-Gymnasium, als dieser Tage die Ergebnisse des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Latein, Kategorie Solo, mitgeteilt wurden: Emil Thomsen (10b) erzielte durch überragende Leistungen einen ersten Landespreis und Christina Feil (10b) und Alexandra Pogoda (9+A) wurden für gute Resultate ausgezeichnet. Mit den Siegern freute sich besonders auch die gesamte Fachschaft Latein.

Betreut wurden die erfolgreichen Jugendlichen in langjähriger Tradition von Studiendirektorin Monika Krauß, die die Teilnehmer zum Jahresbeginn außerhalb des Unterrichts an mehreren Nachmittagen auf den Wettbewerb in der Kategorie Solo vorbereitet hatte. „Das Leben auf dem Lande“ in der Antike war das vorgegebene Leitthema, das es zu bearbeiten galt. Der antike Olivenanbau und Weinbau, die villa rustica, die römischen Naturgottheiten, aber auch die berühmte Fabel von der Stadt- und Landmaus des Horaz standen auf dem Programm.

Außerdem drehten die Jugendlichen im Vorfeld des Wettbewerbs jeweils ein kurzes Video, in dem sie darstellten, warum die Taten einer von ihnen gewählten Sagengestalt der Antike besonders wichtig und interessant gewesen seien. Hier sollte teilweise sogar auf Lateinisch argumentiert werden.

Zum ersten Mal nahm mit Andrea Schneeberger (10 b) eine Schülerin am Wettbewerb in der Kategorie Solo Plus mit zwei Wettbewerbssprachen, nämlich Latein und Englisch, teil. Dabei musste Andrea zuerst einmal die Vorrunde überstehen, dann erst wurde sie zur Hauptrunde zugelassen. In der ersten Runde drehte sie ein Video ebenfalls über eine antike Sagengestalt auf Latein und gestaltete eine Audioaufnahme auf Englisch. In der Hauptrunde bewältigte sie dann eine anspruchsvolle Klausur in beiden Wettbewerbssprachen. Sie erzielte hierbei ein erfreuliches Leistungsergebnis.

Römische Naturgottheiten, das Bild zeigt einen Windgott, gehörten zum Programm des Wettbewerbs.
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