Die Ermittler der Polizeiinspektion Oberviechtach hatten einen 66-jährigen Mann aus dem östlichen Landkreis Schwandorf schon länger im Verdacht, womöglich im größeren Umfang Cannabis selbst anzubauen. "Durch akribische Ermittlungen gelang es den Beamten, den Tatverdacht gegen den Mann zu erhärten", schreibt das Polizeipräsidium am Dienstag in einer Pressemitteilung. Deshalb erließ das Amtsgericht Amberg einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesen des 66-Jährigen.
Der Verdacht sollte sich bestätigen: Bei der Durchsuchung, die laut Polizei bereits am 7. Oktober stattfand, fanden die Beamten eine Aufzuchtanlage für Cannabis auf dem Grundstück des 66-Jährigen. "Die Beamten staunten nicht schlecht als sie in einem Gewächshaus teilweise 2,50 Meter hohe Cannabispflanzen auffanden", heißt es im Bericht weiter. Wegen der großen Menge wurde umgehend die Kriminalpolizei Amberg eingeschaltet, die in diesem Fall die weiteren Ermittlungen vor Ort übernahm. Für den Abtransport der Pflanzen musste ein Anhänger hinzugezogen werden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg wurde der Tatverdächtige nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. In der Zwischenzeit wurden die verwertbaren Cannabispflanzenteile durch die Kripo Amberg getrocknet. Es ergab sich laut Polizei rauchfertiges Marihuana im mittleren einstelligen Kilogrammbereich.















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