11.05.2022 - 12:49 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Kommandowechsel bei den "122ern" in Oberviechtach

Brigadekommandeur Oberst Andreas Kühne hat beim Übergabeappell in der Grenzland-Kaserne Oberviechtach das Kommando von Oberstleutnant Andreas Bleek auf Oberstleutnant i. G. Ralf Georgi übertragen.

Mit der Rückgabe der Truppenfahne durch den bisherigen Bataillonskommandeur Andreas Beek (vorne rechts) an Brigadekommandeur Oberst Andreas Kühne (Mitte) und der Weitergabe an den neuen Kommandeur Ralf Georgi (vorne links) wurde die Kommandoübergabe vollzogen.
von Christof FröhlichProfil

Selbst das Panzergrenadierbataillon 35 aus Österreich war neben vielen Vertreter aus Bundeswehr, Politik und Gesellschaft in die Grenzlandkaserne gekommen: Anlass war der Führungswechsel im Panzergrenadierbataillon 122. Auf Kommandeur Andreas Bleek folgt Ralf Georgi.

Oberstleutnant Andreas Bleek strich die Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Soldaten heraus. Er bescheinigte den Soldaten, die auch im Baltikum eingesetzt waren, einen hohen Ausbildungsstand im Panzergrenadierhandwerk. Wie der grausame Krieg in der Ukraine zeige, gelte der Grundsatz „Der Soldat muss kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen. Jede Minute, die wir nicht mit unserem Waffensystem arbeiten, entfernt uns vom notwendigen Ausbildungsstand", so Bleek. Deshalb müsse diese Ausbildung zentral im Fokus stehen. Bei der Führung des Bataillons habe er sich nie alleine gelassen gefühlt, betonte Bleek mit Blick auf seine Mitstreiter.

Der Kommandeur der Panzerbrigade 12 Oberpfalz, Oberst Andreas Kühne, wertete den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf den souveränen Staat Ukraine als eine humanitäre Katastrophe. Der Brigadekommandeur machte deutlich, dass das Wort „Freiheit“ keine leere Worthülse ist und das Eintreten für dafür notwendiger denn je sei: "Ein Leben in Frieden und Freiheit gibt es nicht ohne Preisschild", so Kühne. Es erfordere militärische Stärke, um diese Freiheit zu schützen. Dem scheidenden Kommandeur Andreas Bleek attestierte der Brigadekommandeur, dass er seine Aufträge in den vergangenen drei Jahren zu „122 Prozent“ erfüllt habe.

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