Mit dem festlichen Bläserstück „Cantata jubilata“ eröffnete die Stadtkapelle das gemeinsame Adventskonzert von Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) und Oberpfälzer Waldverein (OWV) in der Stadtpfarrkirche, bevor Sprecher Leonhard Bayerl die thematische Richtung der vorweihnachtlichen Musikveranstaltung vorgab, die unter dem Zeichen des Friedens stand und den zahlreichen Besuchern Licht und Hoffnung vermitteln wollte. Dazu passend war der Spendenerlös des Abends für die Oberviechtacher Partnerstadt Riwne in der Ukraine bestimmt.
„Es wird ein Stern aufgehen“ intonierte das Quintett „Allerhand Saiten“ mit seinen klaren, reinen Töne, bevor es beim „Paradeisl“ an ein traditionelles Adventsgesteck erinnerte und mit den träumerischen Klängen beim „armen Hirtenknaben“ Assoziationen an südländische Hirtenszenen aufkommen ließ. Klanggewaltig brachte der Kirchenchor unter Leitung von Kantor Florian Schuster vorweihnachtliche Kirchenlieder wie „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Tochter Zion“ zur Aufführung. Orgelimprovisationen des Kantors bereicherten als Zwischenspiele das abwechslungsreiche Programm, zu dem auch die Bläsergruppe der Stadtkapelle ihren Beitrag leistete. Das festliche „Musica solemis“ mit einer beeindruckenden anschwellenden Klangfülle oder der Andachtsruf verfehlten die beabsichtigte feierliche Stimmung nicht.
„Bald hama wieder Weihnacht, gfrein ma uns“ sang der Kinderchor „Pusteblume“ in Christoph Ahlemeyers Komposition „Schöi is dej Zeit“ mit Bläserbegleitung. Im Lied „Guten Abend“ mit einem sich stetig wiederholenden Begleitrhythmus der Bläser hatte derselbe Komponist das gefällige gestalterische Element des Ostinato eingebaut, das beim Publikum besonders gut ankam. Die verbindenden Worte zwischen den musikalischen Beiträgen kamen von Leonhard Bayerl, der Frieden, Hoffnung und Liebe thematisierte und in einem Gedicht Zeit zur Selbstfindung wünschte.
Dekan Alfons Kaufmann gab schließlich das Kommando für den lange zurückgehaltenen Applaus des Publikums, bevor der Geistliche den Segen erteilte. Den Abschluss bildete das Adventlied „Macht hoch die Tür“, in das sämtliche Ensembles zusammen mit den Besuchern einstimmten.













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