13.05.2019 - 11:10 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Maitanz zum kleinen Jubiläum

Das Inklusionsprojekt zwischen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule und den Oberviechtacher Werkstätten besteht nicht nur auf dem Papier. Beim 15. gemeinsamen Frühlingsfest durfte auch ein Tänzchen nicht fehlen..

Mittelschüler und Arbeiter der Naab-Werkstätten wagten gemeinsam einen Frühlingstanz. Schließlich kennt sich: Die Jugendlichen schauen jede Woche in den Abteilungen der Oberviechtacher Werkstätte im Industriegebiet West vorbei.
von Udo WeißProfil

Seit 15 Jahren besteht das Inklusionsprojekt "Wir packen´s miteinander an, jeder wie er kann" zwischen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule und den Oberviechtacher Werkstätten. Bei der Maifeier anlässlich des Jubiläums blickte Rektor Winderl auf die Jahre und gemeinsamen Projekte zurück. Die Mittelschüler gehen einmal pro Woche in die Werkstätten, um zusammen mit den Arbeitern in den Bereichen Holz, Metall und Verpackung zu arbeiten, Berufe kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. Dabei lernen die Schüler auch, ungezwungen mit Personen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen zusammen zu sein.

Winderl dankte Projektleiterin Gerlinde Lohrer und den Lehrkräften Martina Schäffer und Gerhard Kühner. Auch der ehemalige Rektor Rudolf Teplitzky und Andreas Buckert, die das Inklusionsprojekt vor 15 Jahren initiiert haben, ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern. Seitens der Werkstätten nahmen unter anderem Geschäftsführerin Margit Gerber und Werkstattleiter Hermann Prüfling teil.

Bürgermeister Heinz Weigl nahm den Dank für die Spende des Baums durch die Stadt entgegen. Nach dem gemeinsamen Aufstellen des Maibaums führten Schüler und Beschäftigte einen Frühlingstanz auf. Die musikalische Umrahmung des Nachmittags übernahm Konrektor Rudi Schneider (Akkordeon) sowie Nicole Dietl von den Werkstätten (Keyboard). Gerlinde Lohrer und Schülern der Klasse 7BG zeichneten für das Kuchenbuffet verantwortlich. Mit Kuchen, Muffins sowie Frühlingsbroten mit Schnittlauch, Radieschen, Wurst und Käse war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Abschließend bedankte sich Hermann Prüfling bei Sozialpädagogin Ilona Winter für die Koordination und bei allen, die den Nachmittag mitgestaltet haben.

Als Erinnerung erhielt jeder Beteiligte am Inklusionsprojekt einen bunten Schlüsselanhänger mit Jubiläums-Aufschrift.

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