03.03.2021 - 09:37 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Mehr Arbeitslose im Raum Oberviechtach

Die Zahl der Menschen ohne Jobs im Raum Oberviechtach ist im Februar erneut gestiegen. Nach wie vor ist eine Trendwende auf dem regionalen Arbeitsmarkt nicht in Sicht. Die Arbeitslosenquote liegt mittlerweile bei 4,3 Prozent.

Über 300 Personen ohne Jobs sind im Bezirk der Arbeitsagentur Oberviechtach gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist im Februar auf 4,3 Prozent gestiegen.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach ist die Arbeitslosigkeit im Zeitraum von Januar auf Februar erneut gestiegen – allerdings nur leicht, um neun Personen (2,8 Prozent). Wie aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht für Februar hervorgeht, waren Mitte des Monats knapp 330 Arbeitnehmer in der Region ohne Beschäftigung. Im Vergleich zum Februar 2020 nahm die Arbeitslosigkeit um 30 Personen (10,1 Prozent) zu.

Damit hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Oberviechtach das dritte Monat in Folge negativ entwickelt. Bereits im Dezember 2020 war ein spürbarer Anstieg der Arbeitslosigkeit gemeldet worden: 230 Menschen ohne Jobs waren damals registriert, das waren acht Prozent mehr als noch im November. Und im Januar schlug die Winterarbeitslosigkeit in der Baubranche voll durch: Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent an.

Die Trendwende ist bislang nicht in Sicht: Die Arbeitslosenquote im Zuständigkeitsbereich der Agentur – dazu gehören die Städte Oberviechtach und Schönsee, der Markt Winklarn sowie die Gemeinden Gleiritsch, Niedermurach, Teunz, Stadlern und Weiding – kletterte von Januar auf Februar um 0,1 Prozentpunkte und liegt nun bei 4,3 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch glatte vier Prozent.

Laut dem aktuellen Arbeitsmarktbericht meldeten sich im Laufe des Februar rund 30 Personen aus der Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos. Das sind vier Arbeitnehmer weniger als im Februar 2020. Im Gegenzug fanden knapp 20 Personen eine neue Beschäftigung und konnten direkt ins Berufsleben zurückkehren oder einsteigen. Dies waren zehn Arbeitnehmer weniger als im Vorjahresmonat, teilte die Agentur mit.

Noch ein Blick auf den Stellenmarkt: Mitte Februar waren im gemeinsamen Pool der Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 110 Stellenangebote gemeldet, zwei Offerten mehr als im Februar 2020. Seit Jahresbeginn meldeten die Betriebe und öffentlichen Verwaltungen knapp 50 Stellen und somit rund zehn Offerten (17,5 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im Gesamtbezirk der Arbeitsagentur Schwandorf, zu dem die Landkreis Schwandorf, Cham und Amberg-Sulzbach sowie die kreisfreie Stadt Amberg gehören, ist die Arbeitslosigkeit binnen Monatsfrist um 180 Arbeitnehmer (1,7 Prozent) gestiegen. "Damit belief sich die Zahl der arbeitslosen Personen in der mittleren Oberpfalz auf knapp 10 450", heißt es im aktuellen Bericht. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der Arbeitslosen um 1320 Personen gewachsen. Die Arbeitslosenquote im Gesamtbezirk stieg von 4,2 Prozent im Januar auf 4,3 Prozent im Februar an.

Die Arbeitnehmer im Landkreis Schwandorf sind flexibel: Die Zahl der Pendler ist gestiegen

Schwandorf

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