13.09.2020 - 16:19 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Neuer Interessent fürs Soldatenheim

Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky informiert die Stadträte über seine Termine in der Sommerpause. In zwei Wochen erwartet er die Antwort eines neuen Interessenten für das Emil-Kemmer-Haus.

Für den Leerstand "Soldatenheim Oberviechtach" gibt es einen neuen Interessenten.
von Gertraud Portner Kontakt Profil

Volles Programm nach der Sommerpause gab es im Stadtrat Oberviechtach. Neben der Aufstellung des Haushaltsplanes (wir berichteten) informierte Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky über 26 Termine, die er seit der Juli-Sitzung absolviert hatte. Bei einem Treffen mit der Feuerwehr Oberviechtach wurde festgelegt, eine Feuerwehrbedarfsanalyse zu erstellen. "Das Museum bleibt geschlossen, Einzelführungen nach Anmeldung bei Frau Foißner sind möglich", erklärte Teplitzky nach der Teilnahme an der Vorstandssitzung des Museumsvereins.

"Es gibt einen neuen Interessenten für das Emil-Kemmer-Haus" freute er sich und berichtete über ein Gespräch mit drei Vertretern der KAS (Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung) am 14. Juli in Berlin. Die zweieinhalbstündige Führung durch das Haus mit einem Bewerber sei am 6. August recht positiv ausgefallen. "Noch im September wird eine Antwort erwartet", betonte Teplitzky. Auch die drei Bundestagsabgeordneten habe er bei ihren Besuchen in der Eisenbarth-Stadt für den Leerstand sensibilisiert. Im Hinblick auf die anstehende Sanierung der städtischen Kläranlage stand am 5. August die Besichtigung der Kläranlage Wernberg-Köblitz am Plan. "Das Projekt dauert fünf Jahre. Wir müssen 2021 in die Planung einsteigen", betonte der Bürgermeister. Bei Gesprächen mit der Regierung der Oberpfalz hatte er die Projekte Kindergarten und Jahnstadion am Tableau. "Das Handballfest im Jahnstadion ist nicht möglich", so die Feststellung. Nachdem es jedoch ein starker Imagefaktor für Oberviechtach sei, hoffe er zusammen mit dem Handballverein, "dass wir das Fest noch hinkriegen".

Das Jubiläum "30 Jahre Städtepartnerschaft mit Raschau-Markersbach" kann wegen der Coronakrise heuer nicht gefeiert werden. Am 18. August besuchte Teplitzky die Partnergemeinde zusammen mit Heinz Weigl und Christa Zapf.

Der Bürgermeister informierte die Stadträte über den Sachstand zum Zweckverband "Kommunale Verkehrsüberwachung". Mittlerweile habe die Stadt eine zweite Geschwindigkeitsmessanlage angekauft. "Wir wollen die Autofahrer sensibilisieren", stellte er fest. Nach einem Jahr werde man sich die Ergebnisse anschauen und über das weitere Vorgehen beratschlagen. Im Gedenken an drei kürzlich Verstorbene mit enger Verbundenheit zur Stadtverwaltung (Udo Weiß, Träger der silbernen Bürgermedaille sowie Karl Gloning und Josef Götz), erhoben sich die Räte von ihren Plätzen.

Soldatenheim Oberviechtach seit Januar 2019 geschlossen

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