Aber auch in der Folgezeit sind Aktivitäten des Goldabbaus archivalisch erfasst. So meldet beispielsweise 1574 der Pfleger Pielenhofer auf Haus Murach nach Amberg, dass am Stangenberg ein „Wällischer“ ein Pochwerk betreibe und die Goldgewinnung ausbauen wolle.
Der einheimischen Bevölkerung waren die Goldsucher von auswärts einst suspekt. Ihre Kleidung (Dreispitzhut und Schurzfell) sowie ihre Werkzeuge weckten Misstrauen und manche meinten, dass diese Bergleute gar mit dem Teufel im Bunde sind. Sagen spiegeln diese Distanz und Furcht vor den Fremden aus dem Süden wider.
Die lebensgroße Raumfigur in der Goldabteilung des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums stellt so einen "Venetianer" dar. Im begehbaren künstlichen Stollen unter dem Museum lässt sich die Beengtheit bei der einstigen Schürfarbeit erahnen.













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