29.07.2021 - 10:31 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Oberviechtacher Eisenbarth-Mittelschule verabschiedet „Coronajahrgang“

Die Zeiten von Corona sind für alle Betroffenen nicht einfach. Aber was hilft Jammern? Leistungsbereitschaft, Lehrer- und Eltern-Engagement waren an der Eisenbarth-Mittelschule der Schlüssel zum Erfolg.

Die Schulbesten der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule wurden für ihre Leistungen besonders geehrt.
von Alois KöpplProfil

Mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst, gestaltet von Pfarrer Norbert Schlinke, Kaplan Florian Fronhöfer, Gemeindereferent Christian Glaser, Schülern der vier Abschlussklassen und der Bläsergruppe der Schule unter Leitung von Christian Knott, begann die Abschlussfeier in der Oberviechtacher Stadtpfarrkirche.

Insgesamt 82 Schüler der neunten und der zehnten Klassen nahmen an den Abschlussprüfungen teil, bei denen vom Anforderungsniveau keine Abstriche gemacht worden waren, allerdings ein kleiner Zeitzuschlag gewährt wurde. Nach dem Erklingen der Schulfanfare, freute sich Rektor Werner Winderl, die Absolventen und ihre Eltern zu begrüßen. Pandemiebedingt war der Teilnehmerrahmen in der Mehrzweckhalle eingeschränkt. Aus diesem Grunde fehlten viele Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und dem religiösem Bereich.

Der Vorsitzende des Schulverbandes, Bürgermeister Rudolf Teplitzky meinte, „Abschiednehmen heißt auch Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt“. Er appellierte an die Jugendlichen, sich in der Heimat zu engagieren und sich in das Ehrenamt einzubringen, um die Zukunft vor der eigenen Haustüre zu gestalten. Elternbeiratsvorsitzende Petra Meier blickte in Gedichtform auf die vergangenen schwierigen Monate zurück und richtete den Appell an die Politik, dafür Sorge zu tragen, dass trotz Pandemie in der Bildung Chancengleichheit für alle gewahrt bleibt.

„Anstrengung kommt vor dem Erfolg“, meinte Schulleiter Werner Winderl. Wieder musste der Präsenzunterricht über mehrere Monate eingestellt werden. „Ihr habt euch angestrengt, ihr habt auch zuhause die Lerninhalte aufgearbeitet und vertieft“, resümierte Winderl an die Absolventen gewandt. Hier galt sein Dank auch den Eltern, die diese Form des Lernens vorbildlich unterstützt haben. „Sie haben keine schulischen und pädagogischen Maßnahmen angezweifelt, wie vielfach andernorts geschehen, Sie haben beständig die Arbeit und die Einsatzbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer gewürdigt. Herzlichen Dank dafür!“ Dieses Elternengagement sei mit Sicherheit ein Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Die Klassensprecher der Abschlussklassen bedankten sich im Namen ihrer Mitschüler bei den Lehrkräften. Drei Klassen mit 53 Prüflingen der Jahrgangsstufe 9 nahmen an der Prüfung zum Quali teil und eine Klasse mit 29 Schülern legte in der zehnten Jahrgangsstufe die Prüfung zu Mittleren Schulabschluss ab. Die Quali-Prüfung in der neunten Jahrgangsstufe schafften 83,02 Prozent, wobei 21 Prüflinge eine Eins vor dem Komma haben, und fast jeder Teilnehmer einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat. Die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss in der zehnten Klasse legten sämtliche Teilnehmer erfolgreich ab, wobei 15 der 29 Prüflinge eine Eins vor dem Komma haben und alle einen Ausbildungsplatz oder einen weiterführenden Schulplatz vorweisen können. Das Ergebnis unterstreicht die Leistungsfähigkeit der M-Zuges, über den auch das Abitur erreicht werden kann. So wechselt ein Schüler aus dem M-Zug im kommenden Schuljahr an das Ortenburg-Gymnasium.

Als Schulbeste wurden geehrt: Sina Blödt: 1,7 (9a), Marcel Gruber: 1,7 (9a); Nick Müller: 1,8 (9b-G); Susanne Trißl: 1,1 (9c-M); Mike Gerschwitz: 1,22 (10a-M), Magdalena Kühner: 1,22 (10a-M), Hannes Selch: 1,22 (10a-M).

An der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule wurde ein Imagefilm gedreht

Oberviechtach

 

 

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