Oberviechtach
05.07.2023 - 12:19 Uhr

Oberviechtacher Kolpingfamilie pilgert: Seit mehr als 40 Jahren Wallfahrt zum Fahrenberg

Nach ihrem Aufbruch in aller Herrgottsfrüh um drei Uhr erlebten die über 30 Wallfahrer, wie es auf ihrem Zug zum Fahrenberg allmählich hell wurde und die Sonne die Morgenfrische vertrieb. Bild: lg
Nach ihrem Aufbruch in aller Herrgottsfrüh um drei Uhr erlebten die über 30 Wallfahrer, wie es auf ihrem Zug zum Fahrenberg allmählich hell wurde und die Sonne die Morgenfrische vertrieb.

Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft innerhalb der Kolpingfamilie Oberviechtach, die seit mehr als 40 Jahren zum Patroziniumsfest der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf den Fahrenberg in der Pfarrei Waldthurn pilgert.

Über 30 Wallfahrer brachen um drei Uhr in Oberviechtach auf und folgten mit Beten und Singen dem Vortragekreuz in Richtung Wildstein und Kühried. Nach zwei Stunden Fußmarsch wurde an der Waldkapelle beim „Roten Kreuz“ eine Pause eingelegt. Dann ging es weiter durch die Fluren von Etzgersrieth, Ödpilmannsberg und Burgtreswitz.

Die Wallfahrergruppe kreuzte auch die ehemalige Bahnlinie des „Bockelwegs“, wo heute noch eine historische Granittafel an die „Bedarfshaltestelle Fahrenberg“ erinnert. Von da ging es durch den Wald teilweise steil bergan zur ca. 800 Meter hoch gelegenen Wallfahrtskirche.

Um 9.30 Uhr hatten die Wallfahrer die 30 Kilometer lange Strecke hinter sich gebracht. Jetzt war noch Zeit, sich für den Festgottesdienst um 10.30 Uhr frisch zu machen. Dieser wurde vom Ortsgeistlichen Norbert Götz in Konzelebration mit Dekan Alfons Kaufmann gefeiert, der auch die gesamte Strecke mitgepilgert war.

Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Oberviechtach, Thomas Schwingl, dankte nach dem Schlussgebet allen Teilnehmern, wobei sich in der über 40-jährigen Wallfahrtstradition immer wieder auch ein paar neue Pilger mit auf den Weg machen. Schwingl würdigte die Kreuzträger und Vorbeter und insbesondere auch den Einsatz von Hans Roßmann und Michael Betz, die seitens der Feuerwehr Oberviechtach den Zug mit zwei Fahrzeugen begleiteten und für die Sicherheit sorgten.

Die Teilnehmer fuhren abschließend mit einem Bus nach Oberviechtach zurück. Andere krönten aber ihre Wallfahrt mit einer Einkehr in der Wallfahrtsgaststätte, in der an diesem Patroziniumssonntag Hochbetrieb herrschte.

 
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