Bei einer eindrucksvollen Feier am Kriegerdenkmal wurde der Toten und Gefallenen gedacht. Ein ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche war dem Festakt vorausgegangen. In seine Ansprache schloss Zweers, stellvertretender Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, alle Soldaten sowie Männer, Frauen und Kinder ein, die bei Kriegshandlungen verletzt oder getötet wurden.
Auch Verbrechen gegen Minderheiten und Menschen anderer Nationen prangerte der Offizier an. Gedacht wurde auch jenen Soldaten der Bundeswehr, die bei Auslandseinsätzen ihr Leben lassen mussten. Er stellte fest, dass zu Anlässen wie diesem Volkstrauertag noch deutlicher zu erkennen sei, dass Menschen und Völker aus gemeinsamer geschichtlicher Erfahrung, in einer tiefen Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und Versöhnung verbunden sind.
Als Zeichen der Verbundenheit zu den gefallenen und vermissten Soldaten, wertete der Offizier auch die hohen Ergebnisse bei den Sammlungen für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Alleine in der Region Oberviechtach seien heuer 26 770,20 Euro gesammelt worden. Dafür bedankte sich Oberstleutnant Zweers bei allen Spendern sowie den Sammlern.
Nach der Ansprache des Soldaten gedachten im Gebet auch die beiden Pfarrer Alfons Kaufmann und Norbert Schlinke sowie zwei Vertreter der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule den Toten von Krieg, Terror und Gewalt. Unter Trommelwirbel wurden danach, unter anderem von Bürgermeister Heinz Weigl, fünf Kränze am Ehrenmal niedergelegt worden sind. Mit dem Lied vom "Guten Kameraden", mit der Bayern- und Nationalhymne, intoniert von der Stadtkapelle, schloss das Gedenken zum Volkstrauertag.













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