Oberviechtach
16.12.2019 - 17:36 Uhr

Rückzug aus dem Stadtrat

Alexander Flierl kündigt an, bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr für den Oberviechtacher Stadtrat zu kandidieren.

Landtagsabgeordneter Alexander Flierl wird nicht mehr dem nächsten Oberviechtacher Stadtrat angehören. Seit 1996 hat er in vier Perioden die Geschicke seiner Heimatstadt maßgeblich mitge-staltet. Die Vielfältigkeit seiner Aufgaben hat ihn bewogen, nicht mehr anzutreten. Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Oberviechtach, Tobias Ehrenfried, und CSU- Bürgermeisterkandidat Hubert Uschold verabschiedeten Flierl mit einem Präsent. Bild: frd
Landtagsabgeordneter Alexander Flierl wird nicht mehr dem nächsten Oberviechtacher Stadtrat angehören. Seit 1996 hat er in vier Perioden die Geschicke seiner Heimatstadt maßgeblich mitge-staltet. Die Vielfältigkeit seiner Aufgaben hat ihn bewogen, nicht mehr anzutreten. Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Oberviechtach, Tobias Ehrenfried, und CSU- Bürgermeisterkandidat Hubert Uschold verabschiedeten Flierl mit einem Präsent.

Diesem Gremium gehörte der Landtagsabgeordnete immerhin fast ein Vierteljahrhundert lang ohne Unterbrechung an. Am 15. März des kommenden Jahres findet sich der Name des Rechtsanwalts nach seinem ersten Einzug im Jahre 1996 jedoch nicht mehr auf der Kandidatenliste, für den Kreistag bewirbt sich der Stimmkreisabgeordnete auf der CSU-Liste auf Platz 4.

Alexander Flierl wurde im Jahr 2013 Abgeordneter der CSU im bayerischen Landtag und ist dort Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie für Umwelt und Verbraucherschutz. Des Weiteren bekleidet Flierl den Posten des Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums und ist jagdpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion. Dies mache eine Präsenz wochentags während der Sitzungswochen in der Landeshauptstadt erforderlich. „Es haben sich im Laufe der Jahre so viele Verpflichtungen aus den neuen Aufgaben ergeben, dass es mir zeitlich immer unmöglicher wird, an Sitzungen des Oberviechtacher Stadtrates teilzunehmen“, sagt Flierl, zumal die Sitzungen fast ausschließlich in den Sitzungswochen des Landtags terminiert werden.

Die persönliche Anwesenheit im Gremium hält er jedoch für wichtig, um ein Stadtratsmandat wahrnehmen zu können. Die Entscheidung, nicht mehr zu kandidieren, falle ihm schwer, da für ihn die Arbeit an der kommunalen Basis bedeutsam ist und eine „Rückkopplung“ zu den Wirkungen von Beschlüssen und Maßnahmen im Landtag darstellt, so der Landtagsabgeordnete. In Absprache mit dem CSU-Ortsverband Oberviechtach verkündete Flierl nun den Verzicht auf eine erneute Kandidatur.

 
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