Voller Freude schob die siebenjährige Ivy ihren hölzernen Puppenwagen aus dem Pfarrheim heraus. "Den hat mir meine Mama gekauft für vier Euro", lautete der Kommentar der jungen Dame. Solche Schnäppchen gab es beim Baby-Basar der Frauenunion.
Kleidung ab Größe 50/56 wurde von Lydia Eckert und ihrem Team übersichtlich auf Tischen angeordnet. Hosen und Jacken für ein bis zwei Euro, Winterjacken, Schuhe und Stiefel gab es günstig und reichlich im Angebot; schließlich konnte jeder Anbieter 50 Teile anliefern. Auch Kinderwägen, Puppenwägen, Spiele, CDs und Bücher konnten billigst erworben werden. Für die Kleinen gab es Gummibärchen. "Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall", ist sich Lydia Eckert sicher, "Eltern bekommen günstige Kinderkleidung, und mit dem Erlös unterstützen wir soziale Projekte." Seit 40 Jahren gibt es die Einrichtung des Baby-Basars, den die Frauenunion zweimal im Jahr veranstaltet. Der erste Babybasar fand beim ersten Christkindlmarkt statt. Von den damals angebotenen sechs Stramplern bis zum heutigen Format hat sich doch eine enorme Entwicklung vollzogen.













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