08.10.2019 - 10:37 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Spielfreude beim Ovigo-Theater lässt nicht nach

Zwar läuft das Jubiläumsjahr des Theaterensembles "Ovigo" noch auf Hochtouren, doch die Weichen für die nächste Spielzeit sind bereits gestellt. Geprobt wird für eine Komödie um eine Sex-Hotline, auch ein Musical ist in Vorbereitung.

Für "Eine ganz heiße Nummer" laufen bereits die Proben. Julia Gitter, Stephanie Most und Ilona Glück (von links) agieren als Hauptdarsteller, wenn der gleichnamige Film ab Januar 2020 als Schauspiel umgesetzt wird.
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Die Anfänge des Ovigo-Theaters liegen heuer 40 Jahre zurück, der Grundstock dafür wurde mit dem Ortenburg-Ensemble des Oberviechtacher Gymnasiums gelegt.

Artikel über die Geschichte und den Werdegang des Ovigo-Theaters

Oberviechtach

Der Theatergeburtstag ist am 25. Oktober Anlass für das Jubiläumsevent "40vigo", das in der Dreifachturnhalle des Ortenburg-Gymnasiums stattfindet. Dabei werden unter anderem Szenen aus vergangenen Produktionen mit den ehemaligen Darstellern gezeigt und "Ovigo-Oscars" verliehen.

Aktuell stehen Mitwirkende beim "Dinner mit Killer" im Rampenlicht. Im Oktober und November wird an verschiedenen Orten "Dinner mit Killer" gezeigt. Beim kulinarischen Theaterabend erwartet das Publikum laut Regisseur Florian Wein "eine aberwitzige Mörderjagd mit vier exquisiten Gängen". Nahezu alle Vorstellungen sind bereits ausverkauft, lediglich für das Gastspiel im "Kubus" in Ursensollen am Samstag, 12. Oktober, sind noch Karten erhältlich. Das "Dinner mit Killer" können aber auch andere Veranstalter oder Privatpersonen buchen. Als Wiederaufnahme wird im Dezember im W1 in Regensburg noch einmal "A Clockwork Orange" gezeigt.

Gleichzeitig stellt das Ovigo-Theater die Weichen für die nächste Spielzeit 2020. Es laufen bereits die Proben für „Eine ganz heiße Nummer“. Die Handlung stammt aus der Feder von Andrea Sixt, die auch das Drehbuch für den gleichnamigen Film schrieb, der 2011 unter anderen mit Monika Gruber als Darstellerin in den Kinos lief. Weil ihr Lebensmittelgeschäft schlecht läuft, beschließen die drei Frauen Maria, Waltraud und Lena eine Sex-Hotline zu eröffnen und stoßen im kleinen Ort auf viel Widerstand.

Regie bei "Eine ganz heiße Nummer" führt Florian Wein. In die Hauptrollen der Damen schlüpfen Stephanie Most aus Pfreimd (als Maria), Ilona Glück aus Schwarzenfeld (als Waltraud) und Julia Gitter aus Oberviechtach (als Lena). In weiteren Rollen sind André Gießübl, Lena Biegerl, Andreas Schopper (aus Oberviechtach) Michael Sandner (aus Amberg), Benedikt Fröhlich (Schwarzhofen), Junaid Bajauri (Nabburg), Stefan Neubauer (Irchenrieth), Petra Sommer-Stark (Waldsassen), Roman Fuchs und Bernhard Zellner (aus Regensburg) zu sehen. Begleitet werden die Schauspielszenen von einer Live-Band.

Für die Premiere gehen am 4. Januar 2020 in der kleinen Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd die Scheinwerfer an. Weitere Aufführungsorte sind Ursensollen, Regenstauf, Neunburg vorm Wald, Schwarzenfeld und das neue Haus der Vereine in Gleiritsch (ehemaliges Schulhaus). Der Vorverkauf für das Stück läuft bereits seit einigen Wochen.

Im April und Mai 2020 kommt das Familienmusical „Emil und die Detektive“ nach dem Kinderbuchklassiker von Erich Kästner auf die Bühne. Regisseurin Theresa Weidhas verspricht im Vorfeld „viel Action, große Gefühle und fetzige Songs“. Weidhas inszenierte bereits im vergangenen Frühjahr das sehr erfolgreiche Musical „Pippi Langstrumpf“. Kästners „Emil“ wird nach der Premiere in Pfreimd (14. März 2020) auch in Neunburg vorm Wald, Regenstauf, Schwarzenfeld, Pertolzhofen und Ursensollen zu sehen sein.

Mit "Emil und die Detektive" bringt das Ensemble einen Kinderklassiker als Familienmusical auf die Bühne.

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