06.12.2020 - 14:09 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Stadt und Bundeswehr sagen Neujahrsempfang in Oberviechtach ab

Beim ersten Arbeitstreffen mit den Stadtratsfraktionen werden in der Grenzlandkaserne viele Themen diskutiert. Bürgermeister und Kommandeur wollen den Austausch auf eine breitere Basis stellen.

Kommandeur Oberstleutnant Andreas Bleek (links) und Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky (rechts) erhielten bei ihrem Treffen Verstärkung durch den stellvertretenden Kommandeur, Oberstleutnant Michael Zweers (ab Zweiter von links), Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl, Regierungsobersekretärin Carola Grünwald (Betreuungsbüro Grenzlandkaserne) sowie die Stadtratsvertreter Josef Herdegen (CSU/CWG/JU-Fraktion) und Thomas Teich (PWG/JW-Fraktion).
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Der enge Austausch zwischen Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky und dem Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Andreas Bleek, soll auf eine breitere Basis gestellt werden. Deshalb trafen sich am Donnerstag Vertreter der Stadt und der Bundeswehr zu einem Arbeitstreffen in der Grenzlandkaserne. Von seiten der Stadt waren PWG/JW-Fraktionssprecher Thomas Teich und CSU-Stadtrat Josef Herdegen anwesend. Der Kommandeur hatte seinen Stellvertreter, Oberstleutnant Michael Zweers sowie Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl und Regierungsobersekretärin Carola Grünwald als Leiterin des Betreuungsbüros dazugebeten.

Wie der Presseerklärung zu entnehmen ist, wurde beraten, wie die Zusammenarbeit intensiviert werden kann und welche Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden sollen. Diskutiert wurden Themen wie die Einbindung der Bundeswehr zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, die Wohnsituation der Soldatinnen und Soldaten in Oberviechtach sowie der Neubau des städtischen Kindergartens und die aktuelle Situation beim Leerstand Soldatenheim.

Die Arbeitsgruppe will sich zukünftig regelmäßig treffen, um Ideen zu diskutieren, Maßnahmen abzusprechen und um deren Umsetzung anzustoßen. Zielsetzung der Arbeitsgruppe ist eine enge Verzahnung zwischen den Soldaten und der Stadtgemeinde Oberviechtach.

Beim Treffen wurde informiert, dass nach Abwägung der Rahmenbedingungen der für 2021 geplante Neujahrsempfang abgesagt werden muss. "Das ist besonders schade. Wir wollten mit dem neuen Format eine Netzwerk-Plattform in Oberviechtach etablieren, auf der Bundeswehr, Unternehmen, Schulen und Vereine in Dialog treten können", betont Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky in der Presseerklärung. Doch unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln sei dieses Format nur schwer möglich. Das sehe auch der Kommandeur der Grenzlandkaserne, Oberstleutnant Andreas Bleek, so: "Zum verantwortlichen Handeln in dieser Zeit gehört es leider auch, solch unangenehme Entscheidungen zu treffen. Aber die Entscheidung ist richtig, zeitlich jetzt geboten und schafft Planungssicherheit." Umso wichtiger sei es, auch außerhalb solcher Veranstaltungen im engen Austausch zu bleiben.

Ein Runder Tisch mit der Bundeswehr war im November Thema im Stadtrat

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