Sternsinger tragen im Raum Oberviechtach den Segen der Weihnachtskrippe in die Häuser

Oberviechtach
08.01.2023 - 13:30 Uhr

Den Segen zu den Gläubigen bringen und Spenden gegen Hunger und Not einsammeln: Viele Kinder und Jugendliche machten sich auch in den Pfarreien im Raum Oberviechtach von Haustür zu Haustür auf.

Die Sternsingeraktion 2023 steht unter dem Motto: Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit. Mit Weihrauch, Kreide oder Türaufkleber sowie einer Spendenbox machten sich rund um den Dreikönigstag viele Gruppen auf den Weg. Eine Übersicht aus dem Bereich Oberviechtach/Schönsee:

Oberviechtach

Über 40 Ministranten und Firmanwärter wurden in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer am Dreikönigstag ausgesandt. Die zehn Sternsingergruppen waren anschließend unterwegs, um den Segen in die Häuser zu bringen. Nachdem sie ihren Spruch aufgesagt hatten, baten sie um eine Spende und klebten den Segensspruch „20 C+M+B 23, Christus mansionem benedicat“ an die Haustüren. Der Spruch bedeutet „Christus segne dieses Haus“. (weu)

Unter die jugendlichen Sternsinger mischte sich dieses Mal auch eine Erwachsenengruppe der Marianischen Männerkongretation (MMC), die sich für diesen ehrenamtlichen Einsatz zur Verfügung stellte. Dass sich darunter auch ein „König“ aus Eritrea in heimatlicher Hautfarbe befand, brachte der Gruppe eine besondere Aufmerksamkeit bei den Hausbesuchen im Wohngebiet Sandradl. Der aus dem ostafrikanischen Land geflüchtete Ezra Gedle (44) ist bekennender Katholik, engagiert sich in der Pfarrei und wohnt seit dem Jahr 2015 in einer Asylunterkunft. (nid)

Schönsee

In der Pfarrkirche St. Wenzeslaus wurden in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding bereits am Mittwoch die ersten Sternsingergruppen von Pfarrer Wolfgang Dietz und Gemeindereferent Christian Glaser ausgesandt. Die Buben und Mädchen unterstützen dabei die Sternsingeraktion, die Christian Glaser beim Wortgottesdienst erläuterte. In Gaisthal und Stadlern erfolgte die Aussendung der Gruppen dann am Donnerstag und Freitag. (mmj)

Gleiritsch

Im Sternsinger-Aussendungsgottesdienst der Pfarreiengemeinschaft Altendorf-Weidenthal-Gleiritsch stellten die Sternsinger den Kinderschutz in den Mittelpunkt und gestalteten einen großen Stern aus den wichtigsten Kinderrechten. Pater Johnson Varakaparambil segnete die Sternsinger für diese wichtige, weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder. (sgs)

Niedermurach

In seiner Predigt stellte Pfarrer Herbert Rösl die Frage: „Was haben wir für einen Stern im Leben dem wir folgen können, der uns die Richtung zeigt, uns Orientierung gibt?“ Er legte den Gottesdienstbesuchern nahe, das Licht des Jesuskindes als inneren Stern der Orientierung und des Segens aufzunehmen. Der Seelsorger freute sich, dass die Ministranten nach der Corona-Pandemie wieder den Segen der Weihnachtskrippe in die Häuser tragen und Spenden für das Kindermissionswerk sammeln konnten. Vor der Aussendung am Vorabend des Dreikönigstages dankte er für die Bereitschaft zu diesem Dienst der Nächstenliebe. (boj)

Teunz

Bei einem festlichen Gottesdienst sind in Teunz am Dreikönigstag die Sternsinger auf den Weg geschickt worden. Um den Sternsinger-Nachwuchs braucht sich Pfarrer Herbert Rösl keine Sorgen zu machen, denn insgesamt 48 Sternsinger, nicht alle sind Ministranten, waren eingeteilt in Vierergruppen unterwegs. Dazu führte Pfarrer Rösl in seiner Predigt aus, dass „die Sternsinger ein gutes Herz haben und den Segen Gottes in die Häuser tragen“, wo sie hoffentlich auch mit offenen Herzen aufgenommen und mit Spenden für die Sternsingeraktion bedacht werden. (frd)

Winklarn

Nach der offiziellen Aussendung in Bodenmais gab Pfarrer Eugen Wismeth den Sternsingern den Segen nach dem Gottesdienst an „Heilig Drei König“ in der Pfarrkirche in Winklarn. Drei Sternsingergruppen von Winklarn und eine von Schneeberg gingen von Haus zu Haus, auch in den Dörfern und Einöden, und sammelten unter dem Motto „Kinder stärken – Kinder schützen“ für die Ärmsten, vor allem für die Kinder in Indonesien. Je nach Wunsch beweihräucherten die königlichen Hoheiten Kaspar, Melchior und Baltasar die Eingangsbereiche der Häuser. (amö)

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