Oberviechtach
02.01.2024 - 11:01 Uhr

Stimmungsvolle Lieder zum Jahresausklang in Oberviechtach

Ein Konzert für Sopran, Harfe und Fagott bietet sich den Zuhörern des Jahresabschlusskonzerts in der Stadtpfarrkirche in Oberviechtach. Einen markanten Kontrast setzt der "Hirtentanz" im Gegensatz zu den "Engelsklängen".

Veronika Miller-Wabra (Harfe), Dagmar Spannbauer (Sopran) und Roland Polzer (Fagott) erfreuen beim Jahresabschlusskonzert in der Stadtpfarrkirche mit stimmungsvollen, sanften Klängen. Bild: lg
Veronika Miller-Wabra (Harfe), Dagmar Spannbauer (Sopran) und Roland Polzer (Fagott) erfreuen beim Jahresabschlusskonzert in der Stadtpfarrkirche mit stimmungsvollen, sanften Klängen.

"Wir harren, Christ, in dunkler Zeit" sang Dagmar Spannbauer zum Auftakt des Jahresabschlusskonzerts in der Stadtpfarrkirche in Oberviechtach, das rückblickend nochmals der "Weihnachtlichen Musik" gewidmet war. Gesang, Harfe und Fagott verliehen diesem Konzert eine besondere Klangnote, bei der die Harfentöne von Veronika Miller-Wabra sanft und beruhigend auf die Zuhörer einwirkten. Es war ein Konzert zum Herunterkommen von jeglichem Stress, den die vorweihnachtliche Betriebsamkeit für viele Menschen mit sich bringt.

Der Liedtitel "O gnadenreiche Zeit" von Paul Nutt lieferte das Leitthema für das gesamte knapp einstündige Konzert, in dem Arrangements traditioneller Weihnachtslieder von Christine Maria Rembeck einen Programmpunkt bildeten. "Engel auf den Feldern singen" oder "Zu Bethlehem geboren" der Sopranistin Dagmar Spannbauer entfalteten bei ausgezeichneter Akustik der Stadtpfarrkirche ein stimmungsvolles Klangerlebnis unter der Instrumentalbegleitung von Fagott (Roland Polzer) und Harfe (Veronika Miller-Wabra).

In der "Weihnachtslieder-Kantate" von Norbert Hintermeier wurde ein Zyklus beliebter Werke durch kurze Instrumentalsätze verbunden. Neben diesen Engels- und Wiegenliedern überraschten die beiden Musiker auch mit reinen Instrumentalstücken wie dem Largo aus Vivaldis "Winter" oder der "Suite des Noel für Fagott und Harfe", bei der zum Abschluss der auffallend flotte Tanz der Hirten (Danse des bergers) einen markanten Kontrapunkt zu den sanften Engelsklängen setzte.

"Dona nobis pacem" (Lynn Lightfoot) flehte Dagmar Spannbauer im Schlussteil mit ihrer weichen Sopranstimme um Frieden, bevor das Publikum mit stehenden Ovationen das Lied "Zu Bethlehem geboren" als Zugabe erreichte. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann dankte dem Ensemble für die "beeindruckende Darbietung" und blickte mit einem Segensgebet aus Brasilien auf das neue Jahr.

 
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