15.01.2020 - 13:44 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Viele Tipps für einen guten Start in die Schule

Wird mein Kind den Schulstart gut schaffen? Welche Voraussetzungen sind dazu nötig? Um diese Fragen geht es beim Elternabend zum Thema "Schulfähigkeit" in der Aula der Doktor-Eisenbarth-Schule.

Rektorin Christine Schneider (Zweite von links) stellte mit Beratungslehrerin und Konrektorin Christine Losch (Mitte) sowie den beiden Polizeibeamten Karlheinz Senft und Armin Ismail (von links) den Eltern die Referenten des Abends vor.
von Udo WeißProfil

Als "neuen wichtigen Abschnitt" bezeichnete Rektorin Christine Schneider den Schuleintritt. Sie begrüßte Eltern, Vertreterinnen der Kindergärten Pullenried und Teunz und versprach eine Fülle an Information und Tipps. Zunächst erläuterte Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft, der auch seinen Nachfolger Polizeihauptmeister Armin Ismail vorstellte, die Faktoren, die zu einem unfallfreien Schulweg beitragen. Das sichere Überqueren des Zebrastreifens wurde ebenso angesprochen, wie das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und beim Busfahren.

Auch Gefahrenstellen beim Aussteigen aus dem Eltern-Auto wurden angesprochen. Da sich Kinder leicht ablenken lassen, sollten Eltern immer wieder auf Gefahrensituationen hinweisen. "Seien Sie Vorbild für Ihre Kinder! Gehen Sie den Schulweg mehrmals mit Ihrem Kind ab!", empfahl der Polizeibeamte. Auf die Frage "Ist mein Kind schulfähig?" ging Beratungslehrerin und Konrektorin Christine Losch in einem informativen Vortrag mit vielen Beispielen ein. Sie erläuterte dabei die Voraussetzungen, die das Kind zum guten Schulstart haben sollte. Neben dem körperlichen Entwicklungsstand spielen demzufolge auch die soziale Kompetenz und die emotionale Stabilität eine große Rolle.

Kognitive Lernvoraussetzungen sollten ebenso vorhanden sein wie motorische Fertigkeiten und Motivation für Schule und Leistung. Gedächtnisspiele wie Memory oder "Kofferpacken" dienen als Training, aber auch Reimen und Silbenklatschen. Viel Bewegung an frischer Luft, hüpfen, auf einem Bein stehen oder Roller fahren sind für die Grobmotorik förderlich, Tastspiele, schneiden, basteln und falten bilden die Feinmotorik aus.

Abschließend ging die erfahrene Pädagogin auf den Unterricht in den Anfangsklassen ein, der von kurzen Einheiten und nicht von 45-Minuten-Stunden geprägt ist. Rektorin Schneider bedankte sich bei den Referenten des Abends.

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