Auf ihrem Weg zu den Weiden des Truppenübungsplatzes Hohenfels kam die Herde des Wanderschäfers Paul Panko aus dem niederbayerischen Hunderdorf auch wieder nach Nunzenried. Dabei zeigte sich, wie 1100 Schafe eine vielbefahrene Straße wie die B 22 überqueren. Das Betreuungsfahrzeug des Schäfers fungiert gleichsam als Leittier, dem die Herde an der Bundesstraßen-Kreuzung Richtung Nunzenried sehr zügig folgte. Der achtjährigen Hütehündin Maya kam hierbei eine wichtige Aufgabe zu. Schon vor der Überquerung hielt sie auf einen Pfiff des Schäfers hin die Tiere zusammen, so dass die nicht ungefährliche Querungsaktion sicher vonstattenging. "Maya ist ruhiger und entspannter als ihre Kollegen", begründet der Schäfer ihre Auswahl für das Passieren der Bundesstraße. Es fiel auf, dass seit kurzem auch zwei Esel zur Herde gehören.
Paul Panko kennt seit 27 Jahren seine Route genau. Mit manchen Landwirten, über deren Felder und Wiesen er zieht, steht er in Verbindung. Nach der Straßenüberquerung legte die Herde zu Füßen der Wallfahrtskirche Johannisberg eine Mittagsrast ein, bevor der Zug weiterging Richtung Nottersdorf, wo das Nachtlager eingerichtet wurde. Die nächste getaktete Station ist Schwarzach.




















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