19.02.2020 - 14:43 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Würdigung für Engagement im Kolpingwerk

Seit 45 Jahren ist Michael Herzog Kolping-Mitglied. Im Führungsamt hat er sich um die Kolpingsfamilie Oberviechtach große Verdienste erworben. Das gibt Anlass zu einer besonderen Ehrung.

Die Ehrennadel des Kolping-Diözesanverbandes hat Michael Herzog (Mitte) erhalten. Thomas Schwingl, Vorsitzender der KF Oberviechtach, und Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt gratulierten zu dieser Auszeichnung.
von Josef NiederaltProfil

Die Rahmen für diese Auszeichnung gab das Schlachtschüsselessen der Kolpingfamilie (KF) im Pfarrheim vor. Als besonderer Gast hatte sich auch Pfarrer Karl-Dieter Schmidt, Diözesanpräses des Kolpingwerkes Regensburg, eingefunden. Dieser hatte zuvor als Hauptzelebrant mit Pfarrer Alfons Kaufmann die Samstag-Abendmesse in der Stadtpfarrkirche gefeiert. Schmidt, von 2000 bis 2013 Stadtpfarrer in Neunburg, freute sich, wieder einmal in seinem ehemaligen Dekanat sein zu können.

KF-Vorsitzender Thomas Schwingl eröffnete den Abend im voll besetzten Pfarrheim und hieß auch Kolpingmitglieder aus Schönsee sowie mehrere örtliche Vereine willkommen. Diözesanpräses Schmidt erklärte, dass er heute hier sei, um dem verdienten "Kolpinger" Michael Herzog – wie es in der später ausgehändigten Urkunde hieß – „für seinen langjährigen engagierten Einsatz im Kolpingwerk, besonders in der Kolpingfamilie Oberviechtach" die Ehrennadel des Diözesanverbandes zu überreichen. Die Ehrung wurde nachgeholt, da Präses Schmidt beim Kolpinggedenktag erkrankt war.

Karl-Dieter Schmidt blendete auf die Leistungen des engagierten Kolpingbruders zurück: 1975 sei er beigetreten und habe zunächst beim Spielmannszug Fanfare erlernt. Seit 1981 arbeitete er aktiv in der Vorstandschaft mit, zunächst als Leiter der Gruppe "Junge Erwachsene". Von 1989 bis 1992 war er zweiter Vorsitzender, ehe er bis zum April 2019 als erster Vorsitzender die Geschicke lenkte. "Michael Herzog ist einer, der die KF über Jahre hinweg geprägt hat", stellte Schmidt fest. Er habe sich auch für die Verjüngung der Vorstandschaft eingesetzt. Für seine 38 Jahre im Vorstand, davon 27 als erster Vorsitzender, habe sich Herzog diese Ehrung "mit Fug und Recht verdient", so Schmidt.

Im weiteren Verlauf des Abends, bei dem im kulinarischen Teil Schlachtschüssel oder Wurstsalat aufgetischt wurden und dazu Zoiglbier serviert wurde, pflegte der Diözesanpräses den Kontakt mit den anwesenden Geistlichen und KF-Mitgliedern. Er informierte über seine vielfältigen Aktivitäten, die sich von Teilen Niederbayerns bis nach Oberfranken erstrecken. Auch Besuche im Ausland stünden im Terminkalender. Heuer werde Schmidt am 15. August den Großen Frauentag in Stadlern mitfeiern.

Zur musikalischen Unterhaltung hatte die KF erneut die Kapelle „Biersejder“ engagiert. Die sechsköpfige Gruppe erwies sich mit ihren überwiegend volksmusikalischen Musik- und Gesangsdarbietungen – ganz ohne Lautsprecher – als ideale Unterhaltungsmusik für den Abend. Auch Tanzlustige konnten ihrem Hobby frönen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.