04.10.2019 - 14:50 Uhr
Oed bei KirchendemenreuthOberpfalz

Kräutervielfalt im Haberland

Nicht nur Biene & Co schätzen eine gute Mischung von Wildkräutern in der Natur. Die Pflanzen kommen auch dem Menschen zugute. Kräuterführerin Heike Trottmann zeigt Interessierten im Haberland, welche Schätze dort wachsen.

Mit festem Schuhwerk spüren die Teilnehmerinnen der Exkursion den heilenden Pflanzen der Heimat nach.
von Ilse HauerProfil

Renate Lang „auf der Oed“ organisierte eine Kräuterführung in ihrer Heimat. Neun interessierte Frauen machten sich gemeinsam mit der zertifizierten Kräuterführerin Heike Trottmann aus Ilsenbach auf den Weg durch die Fluren. Bereits nach wenigen Metern war das Erstaunen groß. „Das ist der Wahnsinn, so viele Heilpflanzen“, war die einstimmige Reaktion der Teilnehmerinnen.

Heike Trottmann erklärte die Heilwirkungen von Labkraut, Rotklee, Taubnessel und vielen anderen Wildkräutern. Anhand von anschaulichen Beispielen zeigte sie die verschiedenen Anwendungsweisen wie auch die Verwendung in Küche und Kosmetik auf. Auch ungeliebten Neophyten (Pflanzen, die sich in Gebieten ansiedeln, in denen sie vorher nicht heimisch waren) wie dem drüsigen Springkraut und dem Riesenbärenklau begegnete man und die Frauen waren überrascht über die Nützlichkeit dieser Pflanzen.

So seien beide nützliche Bienenpflanzen, und das Springkraut ist als klassische Bachblüte Nr. 18 zudem nicht unbedeutend. Ebenso erklärte Trottmann die heilende Kraft und mythologische Bedeutung der Bäume wie Eiche oder Eberesche. Gemeinsam wurde auch gesungen und gelacht und man schmunzelte über so manche alte Überlieferung unserer Vorfahren.

Klee und andere Schätze entdecken die Teilnehmer bei der Exkursion.

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