Oed bei Weigendorf
17.07.2018 - 14:19 Uhr

Vogelsuppn zur Stärkung

Um den Tag St. Margarethen feiern sowohl die Kirchengemeinde als auch der Kirchweihverein einige zünftige Festtage. Mit dem Brauchtum geht es schon mit der bekannten Vogelsuppn im Wirtshaus Zum Bayerischen Johann in Oed los.

Die Kirwapaare mit dem Oberkirwapaar Katja Grötsch und Daniel Nürnberger vor dem Wahrzeichen der Oeder Kirwa. fm
Die Kirwapaare mit dem Oberkirwapaar Katja Grötsch und Daniel Nürnberger vor dem Wahrzeichen der Oeder Kirwa.

(fm) Derart gut gestärkt, holten die Kirwaburschen am Samstagvormittag eine schlanke Fichte aus dem Wald vom Wilbertsbauern Günther Niebler, um sie in Oed als Kirwasymbol aufstellen zu können. Nach dem Herrichten wurden die 28 Meter mit viel Muskelkraft unter Anleitung von „Kapo“ Marco Brunner unter Benutzung der Schwalben in die Senkrechte gebracht. Der herrliche Sonntagmorgen versprach eine glänzende Kirwa, die mit dem Festgottesdienst im Ernhüller Kirchlein begann.

Der Kirchenreinbacher Posaunenchor unter Christine Vogel sorgte vor, im und nach dem Kirchgang für die passende musikalische Begleitung. Pfarrer Markus Vedder richtete im Gotteshaus seine eindrucksvolle Predigt an die Gemeinde und die Kirwapaare. Der Kirchenchor mit Sylvia Götz trug mit einem Einladungslied zur geistlichen Erbauung bei. Die Dorfgemeinschaft lud im Anschluss zum Frühschoppen mit Grillen ein. In Oed hatte derzeit die Happurger Feuerwehrkapelle Platz genommen und unterhielt die Früh- und Mittagsgäste bestens.

Die vielen Genießer des Kirwaschmauses in Lokal und Biergarten in Oed sowie der Kinderunterhaltung mit Karussell und Schaustellern musste sich später etwas umstellen, denn vor dem Baumaustanzen hatte sich eine Gewitterfront eingestellt. Doch mit Regenschirmen trotzte man dem nachlassenden Segen von oben. Die Paare zogen mit den Bergwald-Musikanten und dem Bätzen voraus in das Tanzrund um den Kirwabaum.

Mit viel Singen, Gurzen und Tanzen war lustige Unterhaltung geboten.

Als dann der Wecker rasselte, hatte Katja Grötsch den Strauß in Händen und Daniel Nürnberger den Hut auf. So zum Oberkirwapaar gekürt, nahm das Brauchtum mit dem akrobatischen Herunterholen von Bierkrügl und Tuch vom Stamm seinen Fortgang. Nach der Ehrenrunde zog es die Gesellschaft und die Gäste wieder an die Quellen von Speis und Trank zurück. Die Nachkirchweih ließ sich wettermäßig gut an und lockte vom Mittagsmahl bis in die Abendstunden viele Gäste nach Oed.



Das Baumaufstellen ist eine Kunst. fm
Das Baumaufstellen ist eine Kunst.
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