Trotz Gegenwinds standhaft

Ein außergewöhnliches Jahr hinter sich haben die Ringelstein-Schützen in Ottengrün: Vorsitzender Armin Strohmaier blickte bei der Jahreshauptversammlung aufs Jubiläumsfest zurück und würdigte das Engagement der Mitglieder.

Viel Positives gab es bei der Jahreshauptversammlung der Ringelstein-Schützen zu hören.
von Externer BeitragProfil

Armin Strohmaier unterstrich die positive Entwicklung bei den Mitgliederzahlen sowie das hohe Niveau der Mannschaft bei den Rundenwettkämpfen. So konnte der Verein erneut einen Zuwachs verbuchen, so dass nun 157 Mitglieder an Bord sind. Auch die Teilnahme an den allwöchentlichen Übungsschießen und Gesellschaftsabenden habe sich um 60 Prozent erhöht. "Das jahrelange Zureden, auch von meinen Vorgängern, scheint nun zu fruchten", sagte Strohmaier und verwies auf die großen Anstrengungen zur Sicherung des künftigen Erfolgs: "Der Verein investierte im letzten Jahr so intensiv wie nie zuvor in die Zukunft. Neben der Bewältigung aktueller Aufgaben und Herausforderungen gehen wir auch bei der Jugendförderung und Jugendarbeit in die Offensive."

450 Stunden investiert

Auch der Umbau und die Modernisierung des Schießstands waren ein Thema bei der Versammlung. Die Renovierung im Frühjahr 2018 sei zwingend erforderlich gewesen, um aktuelle Richtlinien zu erfüllen. Investiert wurden 450 Stunden an Eigenleistungen und 6100 Euro.

Ab sofort startet auch die Disziplin Luftgewehr aufgelegt, die seit Januar 2019 nach der neuen Sportordnung bereits ab dem 51. Lebensjahr ausgeübt werden darf. Dazu präsentierte Strohmaier einen Auflagebock, den er dem Verein zur Verfügung stellt. So kann jeder diese Disziplin ausprobieren. Revue passieren ließ der Vorsitzende die erste Marktmeisterschaft mit 60 Teilnehmern, das traditionelle Ostereierschießen, das Maibaumaufstellen, das Kirchweihschießen und das Nussschießen.

Rundum gelungen

"2018 wird als außergewöhnlich in die Geschichte des Vereins eingehen", betonte Strohmaier beim Rückblick auf das Schützenfest. Trotz Gegenwinds sei der Verein standhaft geblieben. Vom Ehrenabend mit 25 Ehrengästen und 500 Besuchern über den Festsamstag mit 900 Besuchern bis zum Festsonntag mit 1500 Gästen und einem Umzug mit 44 Gruppen sei das Jubiläumsfest rundum gelungen gewesen. Schließlich verwies Strohmaier auf anstehende Termine: Die Marktmeisterschaft und das Königsschießen finden vom 8. bis zum 23. März statt, das Ostereier-Schießen folgt am Karfreitag, ein Gartenfest steigt erstmals am 25. und 26. Mai bei der Kleinen Kappl.

Mit Dankesworten an den neuen Trainer Alexander Scharnagl eröffnete Sportleiter Stefan Zant seinen Bericht. "Es gibt nicht viele Personen, die innerhalb kürzester Zeit so viel Herzblut in einen Verein stecken", betonte Zant. Der Sportleiter gab einen Rückblick auf das vergangene Sportjahr. "Nach dem Schießstand-Umbau ging es - ohne Luft zu holen - gleich in die ersten Veranstaltungen", so Zant. Am Jubiläumsschießen zum Schützenfest hätten sich 94 aktive Schützinnen und Schützen beteiligt. Auch im Bereich der Jugend wurde einiges unternommen, wie etwa die Teilnahme am gemeindlichen Ferienprogramm mit einem Modernen Fünfkampf oder an den "Guschu-Open" auf der Olympia-Schießanlage in Garching bei München.

Weitere Mannschaften

Als wichtigsten Punkt nannte Zant, dass sich seit August erstmals wieder seit 1985 eine Luftgewehrmannschaft am Rundenwettkampf beteilige. Mehrere Übungsschießen mit anderen Vereinen seien zur Vorbereitung genutzt worden. Derzeit belegt die Mannschaft den zweiten Platz in der Tabelle, Alexander Scharnagl liegt in der Einzelwertung dem ersten Platz. Mit 378 Ringen halte er auch den aktuellen Stand-Rekord. Außerdem werde der Verein aufgrund der derzeitigen Entwicklung wohl für das nächste Sportjahr eine Luftpistolenmannschaft und eine zweite Luftgewehrmannschaft melden können. Zum Schluss erwähnte Zant noch die anstehenden Termine, welche aber auch zeitnah auf der Internetseite, in der Tageszeitung und per Aushang bekannt gegeben werden.

Nach Grußworten von Bürgermeister Klaus Meyer und dem stellvertretenden Gauschützenmeister Martin Dietz erläuterte Vorsitzender Armin Strohmaier noch den Haushaltsplan für 2019, der einstimmig angenommen wurde.

Im Blickpunkt:

Böllerschützen: Appell und Antrag

Einen beherzten Appell richtete Böllerschützen-Kommandant Karl Sturm an seine Leute. "Zukünftig werden wir verstärkt auf die Einhaltung der Sicherheitsregeln für Böllerschützen achten.“ Außerdem nannte Sturm die bevorstehenden Termine im Jahr 2019, welche rechtzeitig per Anschlag bekannt gegeben werden. Besonders zu erwähnen sei das Oberpfälzer Böllerschützentreffen in Arrach am 6. Juli 2019. Zum Schluss bat Karl Sturm die anwesenden Mitglieder die Werbetrommel für die Böllergruppe zu rühren, um rechtzeitig Nachwuchs zu gewinnen. Schulungen seien wieder für Herbst 2019 angesetzt. Anschließend wurde der Antrag von Franziska Maier behandelt, die in ihrem Vortrag die Wichtigkeit einer eigenen Geschäftsordnung für die Böllergruppe hervorhob. Der Antrag wurde nach einiger Diskussion von der Mitgliederversammlung mit überragender Mehrheit angenommen. Die Böllergruppe ist nun verpflichtet, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung eine eigene Geschäftsordnung aufzusetzen. Im Anschluss wurde über die Geschäftsordnung der Jugendabteilung des Vereins abgestimmt, welche ebenfalls mit überragender Mehrheit angenommen wurde.

Aktuell und Wissenswert

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