35 Musiker der Stadtkapelle Neustadt/WN, 28 Instrumentalisten einschließlich zweier Gesangssolisten der Jugendblaskapelle Parkstein und 26 Musiker der Blaskapelle Reuth boten bei der Kreisserenade des Nordbayerischen Musikbundes Kreisverband Neustadt/WN musikalische Genüsse und Erlebnisse „par excellence“. Ein gekonnt und perfekt zusammengestelltes Programm mit böhmischen Weisen, bekannten Filmmelodien, Dixie-Klängen und Schlagern aus den achtziger Jahren bot zwei Stunden perfekte Unterhaltung.
Gisela Weß, Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes dankte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann und Museumsleiterin Regina Kiermaier für die Unterstützung bei der Planung der Serenade. Weß versprach den Besuchern im Garten vor dem Landrichterschloss einen kurzweiligen Nachmittag. Eine Ansage, die mehr als eine bloße Floskel war. Ihre Begrüßung nutzte sie auch, die Dirigenten Karl Wildenauer (Stadtkapelle Neustadt/WN), Alfons Steiner (Jugendblaskapelle Parkstein) und Peter Dotzauer (Blaskapelle Reuth) vorzustellen.
Ferdinand Münch, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Musikbundes moderierte das Programm, das mit dem gemeinsamen „Mein Heimatland“ aller drei Kapellen unter der Leitung von Alfons Steiner eröffnet wurde. Er toller Klang als die mehr als 100 Musiker gemeinsam dieses Musikstück spielten.
Wechselweise traten dann die drei Kapellen auf. Den Anfang machte die Jugendblaskapelle Parkstein mit einem Medley der Les-Humphries-Singers. Die Blaskapelle Reuth entführte zu "Winnetou und Old Shatterhand" und die Stadtkapelle Neustadt/WN brachte flotte Dixieklänge. Die „Böhmische Liebe“ der Parksteiner mit ihren Sängern Rudolf Trescher und Dieter Hundhammer folgte, bevor die Blaskapelle Reuth von „Bohemian Lovers“ berichtete und die Stadtkapelle Neustadt „Blowin´ in the wind“ erklingen ließ. Und so setzte sich das Programm fort: Böhmische Klänge und die Reminiszenz an alte Schlager lösten sich ab. Moderator Münch gab Hinweise auf die Geschichte der Lieder, deren zeitlichen Ursprung und ging auf die Musikkapellen im Einzelnen ein. Mit „Highland Cathedral“, wiederum gespielt von den drei Kapellen und einer Zugabe endete dieses einmalige musikalische Erlebnis.

















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