06.08.2019 - 10:28 Uhr
ParksteinOberpfalz

Architekt stellt Pläne vor

Mit Plänen zu verschiedenen Umgestaltungen im Ortskern und dem Neubau von Produktions- und Lagerhallen beschäftigt sich der Marktrat in Parkstein.

Die neuen Produktions- und Lagerhallen schließen sich an die bestehenden Gebäude (links) der Firma Witron an.
von Walter BeyerleinProfil

Ein homogenes Erscheinungsbild soll der Platz am Kinderhaus St. Pankratius nach der Umgestaltung der Berg- und von-Humboldt-Straße bieten. Architekt Armin Juretza stellte im Marktrat die Pläne vor. In der jetzigen Planung sind laut Juretzka planerische Fortschreibungen enthalten, die sich nach Gesprächen mit den Beteiligten ergeben haben. Nördlich des Kindergartens sollen nach der aktuellen Planung fünf Parkplätze mit „schräger Anfahrt“ angelegt werden. Armin Juretzka zeigte auch die Möglichkeit auf, wie über eine Brücke der Kindergarten mit dem Spielplatz auf der gegenüberliegenden Seite verbunden werden könnte. Der Planer sprach ausdrücklich von einer „Option“. Der Marktrat stimmte der Vorplanung einstimmig zu. Ob die Planungen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können, zum das Vorhaben 2020 zu realisieren, sei noch offen.

Einstimmig beschloss das Gremium die Satzung über die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungsbereich neu zu erlassen und der Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetages anzupassen.

Ebenfalls einstimmig erteilte der Rat das gemeindliche Einvernehmen für alle eingereichten Bauanträge. Dazu gehört der Neubau einer offenen Unterstellhalle in Parkstein, Schwander Straße, die Aufstellung des Mobilfunkmastes auf dem Gemeindegrund beim künftigen Wertstoffhof mit einer Gesamthöhe von 40 Metern sowie der Neubau von Lager- und Produktionshallen durch die Firma Witron einschließlich der vorbereitenden Erdarbeiten Nähe des Werks 2.

Eine Anfrage von Michael Gleißner über den räumlichen Umfang der aus den Plänen zu ersehenden neuen Gebäude konnte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann keine Auskunft geben und reichte die Pläne zur näheren Einsicht an Georg Burkhard weiter. Nach dessen Erkenntnissen haben die einzelnen Hallen eine Breite von 48 Metern und eine Länge von 120 Metern.

Bürgermeisterin Schiffmann informierte, dass die bestellten mobilen Fahrbahnverengungen im Lindenweg aufgestellt wurden. Im Ortsteil Schwand fand wegen des Ausbaues der Ortsdurchfahrt nochmals eine Besprechung mit den Anwohnern statt, so dass im Dezember die neue Planung vorgestellt wird. Im März könnte dann laut Schiffmann der Auftrag vergeben werden.

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