Gemeinsam mit der Firma Scharnagl aus Weiden konnten die Feuerwehren Altenstadt, Neustadt und Parkstein den Ernstfall üben. Wie die Feuerwehren mitteilen, wurde folgendes Szenario aufgebaut: Der Polier alarmierte an einem Nachmittag gegen 15 Uhr die Integrierte Leitstelle, dass sich ein Mitarbeiter bei Kanalbauarbeiten an einer Baustelle in Parkstein verletzt hat und in einem über drei Meter tiefen Schacht liegt. Die Feuerwehren wurden durch einen Einweiser in der engen Baustelle zum Patienten gelotst. Nach einer ersten Versorgung des Verletzten konnte die Absturzsicherungstruppe der Feuerwehr Altenstadt die Person im Schacht für die Rettung vorbereiten.
Mit der Drehleiter der Feuerwehr Neustadt und einem Seilzug wurde eine Rettung aus dem Schacht bewerkstelligt.
Und noch ein weiteres Szenario probten die Wehren, laut ihrer Mitteilung: Nun befand sich eine bewusstlose Person im Schacht. In diesem Fall wurde gemeinsam mit den Baustellen-Mitarbeitern und der Standard-Ausrüstung der Baufirma eine Rettung vorgenommen. Auch hier konnte mit vereinten Kräften schnellstens Hilfe geleistet werden, lassen die Wehren verlauten.
Bei der Abschlussbesprechung wurde die Wichtigkeit einer solchen Übung herausgestellt. "Es schärft die Sinne beim Thema Sicherheit auf der Baustelle und das Bewusstsein für die richtige Reaktion und Umsetzung im Ernstfall."




















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