Als für die Vulkanweihnacht Krippenaussteller gesucht wurden, habe sich auch die Parksteinerin Inge Perini gemeldet und eine „außergewöhnliche Krippe“ angeboten. Beim Besuch der Parksteiner Bürgerin seien aber wahre Wunderwerke zu sehen gewesen, das Haus glich fast einem Museum, berichtete Tanja Schiffmann. Bei diesem Besuch sei dann die Idee geboren worden, diese Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Museumsleiterin Regina Kiermaier beschrieb den Besuchern die „filigranen Klosterarbeiten“ als Gegenstände der Andacht, die in zeitaufwändiger Arbeit kunstvoll vor allem in Klöstern geschaffen worden waren. Draht, Stoffe, Papier und Wachs sind die hauptsächlichen Werkstoffe, die beispielsweise mit Glassteinen, Perlen, getrockneten Gräsern ergänzt und dann in Handarbeit weiterverarbeitet werden. Monika Frisch als Leiterin der Gruppe, Anni Mark, Christl Hofmann, Edith Rupprecht, Rita Raps und Inge Perini vermittelten an einem großen Tisch sitzend den Besuchern der Vernissage einen Einblick in ihre Fingerfertigkeit bei der Anfertigung der Klosterarbeiten. Seit 15 Jahren treffen sich die Damen regelmäßig am Freitagnachmittag im Wintergarten von Inge Perini.
Die Musikgruppe „Vielsaitig“ umrahmte die Vernissage, die mit der gemeinsam gesungenen ersten Strophe des „Parkstein-Liedes“ offiziell endete. Dann hatten die Besucher Gelegenheit, die im Steinstadl ausgestellten Klosterarbeiten in aller Ruhe zu bewundern.
Die Ausstellung kann vom 21. März bis 31. März während der Öffnungszeiten des Vulkanmuseums besichtigt werden.
















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