In der Jahreshauptversammlung von Solarparkstein im SV-Sportheim blickte Vorsitzender Hubert Hösl fast schon mit Wehmut auf die zurückliegenden Jahre zurück. Solarparkstein sei ein Zweckverein, der ausschließlich für den Bau und den Betrieb der Anlage gegründet worden sei und keinerlei gesellschaftliches Engagement wie andere Vereine im Sinn habe. Die Anlage selbst laufe weiterhin gut, Probleme gebe es nicht, freute sich der Vorsitzende. Seit dem vergangenen Jahr sei es den Anliegern möglich, genaue Zahlen über ein Internetportal abzurufen. Diese Erneuerung sei eine gute Entscheidung gewesen, betonte Hubert Hösl.
Die Einspeisevergütung nach dem Gesetz über erneuerbare Energien sei noch bis 2023 sichergestellt, anschließend wird die Anlage vermutlich auf den Markt Parkstein übergehen. Auf Rückfrage erklärte Hubert Hösl, dass dann ohne größere Probleme eine Einspeisung ins Netz der Schule möglich sei und seiner Einschätzung nach Tablets damit betrieben werden könnten. Hösl wagte auch die Vorhersage, dass die Anlage bei ordnungsgemäßer Wartung noch in zwanzig Jahren funktionieren könne.
Zweiter Vorsitzender Hans Dütsch stimmte mit Blick aufs Internetportal Hubert Hösl zu und nannte diese Erneuerung eine „Supersache“. Bei Einrichtung der Solaranlage wurde laut Dütsch von einer Soll-Leistung von 4,2 Megawatt gesprochen. Das Ergebnis vom Vorjahr übertreffe diese „Wunschleistung“ bei weitem, doch seien auch bereits in den Vorjahren über das Soll hinausgehende Stromeinspeisungen erfolgt.
Kassier Karl Schmidt hatte allen Anlass auch fürs Jahr 2018 seinen Satz „Wenn die Sonne lacht, klingelt die Kasse“ wieder zu zitieren. Die von den Anlegern gewährten Darlehen seien bislang zu 60 Prozent getilgt, eine weitere Tilgungsrate in Höhe von acht Prozent komme jetzt zur Auszahlung. Dann müsse der Verein nur noch 32 Prozent der Darlehen in den nächsten vier Jahren tilgen. Außerdem erhalte jeder Anleger auch für das Vorjahr wieder sechs Prozent Zins, was bei der bekannten Nullzinspolitik sehr gut sei, meinte der Kassier. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann lobte die Vorreiterrolle von Solarparkstein bei der Errichtung der Anlage im Jahr 2002.












Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.