(bey) Die sprechende Tierwelt in prächtiger Kulisse unterhält die Besucher der Premiere des Kinderstücks „Mordskrawall im Hühnerstall“ des Basaltheaters Parkstein prächtig. Musikalisch begrüßt die Basalttheaterband mit einen rhythmischen „Hallo ihr lieben Leute“ die Besucher. Die Hühnerschar, im blütenweißem „Federkleid“, rotem Kamm und gelben Füßen, sitzt schön sauber aufgereiht im Hühnerstall.
Hahn Hannibal steht in Schlafposition unübersehbar auf dem Misthaufen, in den Krallen die riesige Uhr, die beim Weckzeichen dem Gockl, später auch den Kindern zeigt, dass ein kräftiges „Kikeriki“ zu hören sein muss. Die Eule und die Katze streiten sich darum, wem und ab welcher Uhrzeit die Mäuse zum Fressen gehören. Während sich Eule und Katze streiten, marschieren die Hühner aus ihrem Stall.
Ein Huhn gackert, dass „der Großonkel mütterlicherseits“ mal auf einem Teller „in einem Wienerwald“ gelandet sei. Und während sich die Vögel lebhaft unterhalten, mischt sich der Hahn immer wieder ein und verkündet, dass er Hannibal noch immer der Größte sei. Da kommt schon mal ein „ihr blöden Hühner“ heraus, bevor Hund Leopold, meist schläfrig auf seiner Hütte liegend, in die Runde tappt.
Die Besucher kichern, lachen, glucksen auch dann, als die Gänseschar so herum marschiert, wie es ihr allgemein nachgesagt wird. Alles geschieht wieder mit musikalischer Begleitung. Gänse und Hühner kommen auf Fuchs Freddy zu sprechen. Riesige Angst wird richtig laut, der nächste zu sein, den er verspeist wird. Ein Huhn fällt bei der Nennung von Freddys Namen regelmäßig in Ohnmacht.
Schließlich flattern noch zwei Brieftauben ein, die sich Hermes und Hermine nennen. Sie erzählen eine fast gespenstische Geschichte von einem Banküberfall, holen sich dazu aus der ersten Reihe Zuschauer für die bildliche Darstellung. Dann gibt es noch ein Huhn, das sich als Taube fühlt und das Fliegen lernen will, erzählen sie der Hühnerschar.
Der Hahn flirtet mit diesem Huhn mit Namen Vroni und verdreht dabei die Hühneraugen. Ja, meint das Huhn, sie könne sich auch verlieben. "Aber unsere Liebe darf nicht sein." Sie sei ja schließlich nur eine kleine Taube, sagt sie unter dem herzhaften Lachen der Besucher.
Als der Sonnenuntergang beginnt, müssen die Hühner in den Stall, denken sich aber eine List aus, wie sie Freddy für immer verjagen können. Da wird es geisterhaft und der heranschleichende Fuchs Freddy erlebt sein blaues Wunder.
Kurzum, es ist eine tierische Geschichte, die einfach Freude macht und vor allem auch nicht jeden Tag zu sehen ist. Wichtig auch, dass die Kinder so oft mitmachen können. Regie führte Susanne Spörer. Die Musik hat Hubert Treml geschrieben. Die Geschichte hat sich Christina Steger einfallen lassen.
Noch zwei Aufführungen
Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 11. Juli und Donnerstag, 12. Juli, jeweils um 18 Uhr. Dafür gibt es noch Eintrittskarten an der Abendkasse.















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