09.09.2019 - 11:50 Uhr
ParksteinOberpfalz

Umbrüche in Kunst und Kultur

Der schönste Basaltkegels Europas bewahrt seine Geschichten. Am Tag des offenen Denkmals erfahren die Besucher etwa etwas über den Besuch eines Weltgelehrten in Parkstein.

Manfred Reiß erzählt viele Anekdoten über die Geschichte des Marktes.
von Johann AdamProfil

Zahlreiche Besucher nutzen am Tag des offenen Denkmals, sich in der Marktgemeinde Parkstein umzusehen. Geopfad, Vulkanerlebnis und Keller brachten interessante Einblicke. Einer der Höhepunkte war die Präsentation des Heimatvereins zum Thema „Moderne – Umbrüche in Kunst und Architektur“. Über 60 Besucher hatten sich vor dem Landrichterschloss eingefunden, um der von Manfred Reiß dargestellten Historie zu lauschen. Das Landrichterschloss mit seiner Historie und Bausubstanz bot dabei den richtigen Hintergrund. Durch den Einbau des "Vulkanerlebnis Parkstein" mit seinem Seitentrakt wird hier der „Umbruch“ besonders sichtbar. Reiß spannte den Bogen der Geschichte des Hauses von 1740 über 1764 und 1824 bis hin in die neuere Zeit ins Jahr 2013, in dem das Haus seiner heutigen Bestimmung übergeben wurde. Integriert sind heute der Infopunkt Geopark Bayern, die Marktverwaltung mit Sitzungssaal, das Vulkanmuseum, der Steinstadel mit Festsaal und der Rosengarten. Reiß schilderte auch die „Begegnung von Alexander von Humboldt mit Parkstein“, der den Berg zum „schönsten Basaltkegel Europas“ erklärte. In einem Einakter, geschrieben von Reiß, spielten Michael Simmerl und Susanne Piller die Begegnung des Weltgelehrten mit den Menschen, dem Ort und Basaltkegel Parkstein, von dem er fasziniert war, humoristisch und amüsant nach.

Susanne Piller (eine Parksteinerin) und Michael Simmerl (Alexander von Humboldt) betrachten den Basaltkegel.
Susanne Piller (eine Parksteinerin) und Michael Simmerl (Alexander von Humboldt) erzählen die Geschichte des Besuchs des Weltgelehrten..

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