12.03.2020 - 10:09 Uhr
ParksteinOberpfalz

Wertstoffhof neben Bauhof beschlossen

Der Marktrat beschließt einstimmig den Bau eines Wertstoffhofs. Planer Michael Wagner stellt die Pläne vor und versichert eine der besseren Anlagen in der Gegend aufzustellen.

Die Bäume müssen weichen, dann soll hier der Wertstoffhof für die Gemeinde Parkstein entstehen. Im Hintergrund sind die Gebäude des Bauhofs zu erkennen.
von Stefan NeidlProfil

Für den geplanten Wertstoffhof östlich des Bauhofs stellte Michael Wagner vom Ingenieurbüro Schultes aus Grafenwöhr die Pläne im Marktgemeinderat vor. Das Areal soll einen dreieckigen Grundriss haben, die dortigen Bäume müssten gerodet werden, um die nötigen Stellflächen zum Beispiel für Container zu schaffen. Diese Flächen sollen fünf Meter breit plus einer extra Fläche von 1,5 Metern und können auf einer Länge von bis zu 34 Metern aufgestellt werden. Dieser 34 Meter breite Streifen soll betoniert werden. Teilweise soll er als Parkplatz dienen, wenn beispielsweise größer Andrang für Sondermüllsammeltage ist. Das Gelände soll eingezäunt und mit mechanischen Toren versehen werden.

In der Mitte wird ein vier auf zwölf Meter großer Grüngutcontainer mit einer Höhe von 1,5 Metern aufgestellt, der etwa 70 Kubikmeter Gartenabfälle aufnehmen kann. Dieser wird teilweise im Boden versenkt sein.

Im Norden des Geländes ist ausreichend Platz für eine mögliche Erweiterung. Außerdem soll dort ein geplanter Funkmast hinkommen. Eine einbezogene Böschung im Norden gehört dem Staatsforst, was kein Problem sein sollte. Das Regenwasser soll versickern, dafür wartet Wagner noch auf ein Baugrundgutachten, das die Planung womöglich noch beeinflussen könnte. Das Konzept ist bereits positiv mit dem Wasserwirtschaftsamt besprochen worden. Für Sickerstoffe im Grüngutcontainer gibt es spezielle Vorschriften, die bei einer regelmäßigen Entleerung laut Wagner eingehalten sind.

Für einen möglichen Bürocontainer zur Aufsicht soll ein Leerrohr unter dem Wertstoffhof verlegt werden. Ein Marktrat erkundigte sich nach einer möglichen Videoüberwachung, die von der Leitung ebenfalls ihren Strom beziehen könnte.

Wagner ist von seinem Konzept überzeugt: "Wir haben die Pläne mit der Firma Bergler besprochen und so optimiert. Die Anlage wird zu den besseren im gesamten Versorgungsgebiet gehören." Die Kosten sollen im niedrigen sechsstelligen Eurobereich liegen. Baubeginn soll nach erfolgter Ausschreibung in der zweiten Jahreshälfte sein.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann (CSU) versicherte viele Abstimmungstermine mit Wasserwirtschaftsamt, Unterer Naturschutzbehörde, dem Bayernwerk, das ein Schalthaus daneben plant, und weiteren Beteiligten, bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Mit 15 zu 0 Stimmen beschloss der Marktgemeinderat die Planung und die Ausschreibung

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