Im Obergeschoss eines Hauses in Breitenbrunn/Gimpertshausen war ein Feuer ausgebrochen. Wie die Polizei Parsberg in einer ersten Meldung informierte, hat ein Feuermelder den 70-jährigen Hauseigentümer am Mittwochmorgen, 4. Februar, geweckt. Der Mann zog sich allerdings eine Rauchgasvergiftung zu und kam in ein Krankenhaus. Weitere Personen befanden sich zum Brandzeitpunkt nicht im Gebäude. Zirka 100 Feuerwehrleute von neun umliegenden Wehren kämpften stundenlang gegen die Flammen. Das etwa 140 Jahre alte Einfamilienhaus in Gimpertshausen stand in Vollbrand.
Dabei stellte sich den Feuerwehrleuten ein besonderes Problem. Da Einsturzgefahr bestand, konnte der Löschangriff nur von außen und mit Unterstützung einer Drehleiter erfolgen, schildert die Polizei Parsberg in einer Mitteilung vom Donnerstag den Einsatz. Unter Kontrolle gebracht wurde das Feuer am späten Mittwochnachmittag. Der Schaden wird auf 400.000 bis 500.000 Euro geschätzt. "Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar", schreibt die Polizei.
Kurzfristig wurden, aufgrund der starken Rauchentwicklung, auch die anliegenden Gebäude evakuiert. Eine konkrete Gefahr für diese Häuser bestand aber nicht. Schwierig gestalten sich auch die Ermittlungen zur Brandursache. Durch Brandfahnder der Kriminalpolizei Regensburg findet, soweit dies noch möglich ist, eine Brandbegehung statt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.













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