Annähernd 200 Gläubige machten sich an Mariä Himmelfahrt auf den Weg nach Heldmannsberg, um das Patrozinium der kleinen Pfarr- und Wallfahrtskirche zu feiern.
In den vergangenen Jahren pflegten jeweils um die 150 Fußwallfahrer diese Jahrhunderte alte Tradition. Die erste Wallfahrt aus der Pfarrei Traunfeld ist im Jahr 1699 urkundlich bezeugt. Heuer waren es 23 Pilger aus Lauterhofen, die sich nicht von Corona aufhalten ließen. Zahlreiche kleinere Gruppierungen aus der Pfarrei Traunfeld, die sich privat abgesprochen hatten, stießen dazu. Bei weitem die meisten Teilnehmer fuhren aber mit dem Auto nach Heldmannsberg.
"Da ich nicht weiß, wie viele Wallfahrer tatsächlich kommen werden, haben wir eigentlich nur eine Alternative, um einen Gottesdienst zu feiern, der den Corona-Vorschriften entspricht. Und das ist draußen. Drinnen bringen wir nie alle unter", sagte Pfarrer Roland Klein im Vorfeld der Feier. Ehrenamtliche Helfer aus der Pfarrgemeinde bauten am Freitag den Altar und die Sitzbänke auf; wohl wissend, dass die Wetterprognosen alles andere als positiv waren. Alle Sorgen wichen dann aber der Freude, als sich beim Eingangslied Sonnenstrahlen ihren Weg durch den wolkenverhangenen Himmel bahnten. In seiner Predigt ging Pfarrer Klein darauf ein, dass sich auch über dem "Himmel der Kirche" dunkle Wolken zusammenbrauen würden. Eine Reform dringend notwendig, doch es müsse eine Reform sei, die versucht, den Menschen die Schönheit und Wichtigkeit des Glaubens - gerade auch in Zeiten wie Corona - näher zu bringen. Dem Gottesdienst folgte eine Andacht am frühen Nachmittag, mit der das Patrozinium ausklang.














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