31.01.2020 - 10:58 Uhr
PechbrunnOberpfalz

"Feuer und Flamme" für die Gemeinde

Bratwürste, Glühwein und Tee reichte die SPD Pechbrunn-Groschlattengrün interessierten Bürgern beim "Winterfeuer". Dazu warben Bürgermeisterkandidatin Isgard Forschepiepe und die Gemeinderatskandidaten für ihre Ziele.

Bürgermeisterkandidatin Isgard Forschepiepe (linke Bildhälfte, mit grauem Schal und grauer Mütze) informierte beim „Winterfeuer“ der SPD Pechbrunn-Groschlattengrün über ihre Ziele. Mit dabei waren auch die Gemeinderatskandidaten und SPD-Landratskandidat Thomas Döhler (rechts).
von Werner RoblProfil

Das Beisammensein beim Schützenhaus sei eigentlich für die Zeit vor Weihnachten geplant gewesen. "Jetzt haben wir es nachgeholt", sagte Isgard Forschepiepe, die dem Gemeinderat sei 2008 angehört und seit 2014 auch SPD-Fraktionssprecherin ist.

Forschepiepe, in Amberg geboren, kam vor 30 Jahren nach Pechbrunn. Wie sie beim Aufwärmen an einer der Feuerstellen erklärte, wolle sie eine Bürgermeisterin für alle sein, die in Pechbrunn, Groschlattengrün und am Schlößl wohnen. Aktuell werden die Sozialdemokraten von Isgard Forschepiepe, Thomas Dehmel, Thomas Döhler, Gerhard Flügel und Hildegard Rank im Gemeinderat vertreten. "Wir möchten nicht nur die Sitze im Gemeinderat festigen, wir möchten sie sogar ausbauen", machte Forschepiepe deutlich. Zwölf Kandidaten aus den Reihen der Sozialdemokraten stellen sich am 15. März zur Wahl. Das Pechbrunner Gemeinderatsmitglied Thomas Döhler bewirbt sich für die SPD auch um das Amt des Landrats.

Unterstützung für Jugendarbeit

Während der Glühwein seine Abnehmer fand und Bratwürste und Steak auf dem Rost brutzelten, stellte Isgard Forschepiepe ihre Ideen und Ziele vor. Sie sei "Feuer und Flamme" für die Gemeinde, versicherte die Bürgermeisterkandidatin und forderte "mehr Miteinander". "Wir wollen Ansprechpartner für alle Bürger in allen Gemeindeteilen sein." Ein Anliegen der SPD sei es, jedem Ortsteil die gleiche Anerkennung zukommen zu lassen. Die Bürgermeisterkandidatin, die zum zweiköpfigen Team der gemeindlichen Jugendbeauftragten zählt, betrachtet die Vereine als wertvollen Eckpfeiler der Gemeinde. "Um sie möchte ich mich verstärkt kümmern. Besonders möchte ich die Jugendarbeit unterstützen und über vielleicht noch nicht bekannte Fördermöglichkeiten informieren."

Als ein "Herzensanliegen" bezeichnete Forschepiepe unter anderem den Erhalt des gemeindlichen Kinderhauses. Schaffen möchte Isgard Forschepiepe auch ein "Fest für alle", deutlich sprach sie sich für ein regelmäßiges Bürgerfest aus. "Der Wohnraum ist ziemlich erschöpft", bekannte sie sich zudem zur Ausweisung neuer, vor allem aber bezahlbarer Baugebiete. "Wir wollen eine attraktive Gemeinde für jedermann sein."

Mehr Infos und Transparenz

An anderer Stelle machte die Bürgermeisterkandidatin deutlich, dass das Freibad und die Kinderspielplätze aufgewertet werden müssten. Forschepiepe versprach: "Ich werde mich dafür besonders einsetzen." Im Ort fehle ein Lebensmittelladen, bedauerte Forschepiepe. Sie forderte deshalb die Sicherung der Nahversorgung. Als weitere Ziele nannte sie die barrierefreie Umgestaltung des Rathauses, die Unterstützung der Gewerbetreibenden und den gezielten Aufbau von Kontakten und Netzwerken. "Ich möchte mehr Transparenz schaffen", erklärte Forschepiepe und kündigte für den Fall des Wahlerfolgs eine deutliche Aufwertung der Internetseite mit vielen aktuellen Informationen an. "Was wir zweifellos brauchen, ist auch ein Gemeindebrief, der an alle Haushalte verteilt wird."

Isgard Forschepiepe betonte, dass sie für Bürgernähe stehe und für Anregungen und Kritik stets ein offenes Ohr habe. "Ich habe ein Notizbuch und einen Stift dabei, um mir alles aufzuschreiben." Zudem wolle sie gestalten, nicht nur verwalten. "Wir haben noch viel zu stemmen, es darf nichts liegen bleiben", so Forschepiepe. Das "Kaputtsparen" sei ihrer Ansicht nach das schlechteste Mittel.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.