07.09.2018 - 13:39 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Höhere Gebühren

Einstimmig gebilligt hat der Gemeinderat eine überarbeitete Satzung für den Pechbrunner Friedhof. Verbunden sind damit einige Neuerungen. Einig war sich das Gremium auch über eine Erhöhung der Gebühren.

Für Gräber auf dem Pechbrunner Friedhof sind ab 1. Oktober höhere Gebühren zu bezahlen. Auch einige weitere Neuerungen hat der Gemeinderat gebilligt.
von Josef RosnerProfil

In der neuesten Version der "Satzung über die öffentliche Bestattungseinrichtung der Gemeinde" finden sich nun auch Wiesengräber. Diese ergänzen Aschenurnengrabstätten, Kindergrabstätten, Einzelgrabstätten, Familiengrabstätten und Grüfte. Die Ruhezeit für einen Verstorbenen beträgt weiterhin 20 Jahre. Verlängerungen sind künftig für fünf Jahre möglich (bisher zehn Jahre). Eine frühere Auflösung einer Grabstelle ist zwar möglich, etwa nach 15 Jahren, allerdings darf ein Grabplatz erst nach 20 Jahren wieder belegt werden. In der Satzung genau beschrieben sind auch die Größen von Grabstätten. Die Gemeinde folgte mit einigen Neuerungen den Wünschen der Bevölkerung.

Die Entscheidung zur Erhöhung der Gebühren fiel auch deshalb, um das Defizit des gemeindlichen Friedhofs zu verringern. Steigen werden sie um 20 Prozent. Folgende Gebühren pro Grabstätte werden künftig pro Jahr fällig: Aschenurnengrabstätte 10 Euro (bisher 8 Euro), Kindergrabstätte 14 Euro (bisher 11 Euro), Einzelgrabstätte 22 Euro (bisher 18 Euro), Familiengrabstätte 50 Euro (bisher 41 Euro), Gruft 26 Euro (bisher 21 Euro). Auch die Gebühren für das Leichenhaus steigen. Bei Verstorbenen unter fünf Jahren sind 31 Euro zu bezahlen (bisher 26 Euro), bei Verstorbenen ab fünf Jahren 62 Euro (bisher 52 Euro), bei Tot- und Fehlgeburten sowie Kindern, die unmittelbar nach der Geburt sterben, 20 Euro (bisher 11 Euro). Die Gebühr für die Aufbewahrung einer Urne im Leichenhaus bis zur Beisetzung beträgt 14 Euro (bisher 11 Euro). Die Satzung tritt zum 1. Oktober 2018 in Kraft.

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