11.02.2019 - 12:20 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Schutzwände bis zu vier Meter hoch

Pechbrunner Gemeinderat befasst sich mit Bahnstrecken-Elektrifizierung, Winterdienst und Zuschussantrag.

"Das werde ich wohl nicht mehr erleben", sagt Bürgermeister Ernst Neumann über die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg.
von Josef RosnerProfil

Die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg war erneut Thema im Gemeinderat. Bürgermeister Ernst Neumann sagte, dass die Realisierung noch bis zum Jahr 2030 dauern könnte. "Ich werde das wohl nicht mehr erleben." Wie sich gezeigt habe, bereiteten vor allem die Brücken Probleme. Gefordert sei hier eine Höhe von mindestens 5,70 Meter - bei Messungen habe man aber festgestellt, dass einige Bauwerke zu niedrig seien. Weiter wusste Neumann, dass bis zu vier Meter hohe Schallschutzwände geplant seien. Unklarheit gebe es noch über das Material. Die Gemeinde werde auf den bestmöglichen Lärmschutz bestehen, versprach Neumann.

Sicher sei dagegen, so Neumann, dass der Pechbrunner Bahnhof heuer ein neues Stellwerksgebäude erhält, die Steuerung werde von Weiden aus erfolgen. Bauamtsleiter Thomas Grillmeier von der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich ergänzte zum Thema Bahnbrücken, dass Neubauten billiger seien als die aufwendige Absenkung der Gleise.

Eine Top-Leistung bescheinigte Bürgermeister Neumann seiner Bauhofmannschaft in Sachen Winterdienst. Bis auf eine Ausnahme habe er keine Kritik gehört. "Wir können nicht überall sein", bat Neumann um Verständnis. Von seinen Mitarbeitern habe er erfahren, dass parkende Autos das Durchkommen der Räumfahrzeuge oft erschwerten. Ein einziger Anlieger habe sich massiv beschwert, weil angeblich Schnee vor seinem Grundstück aufgetürmt worden sei. Neumann nannte diesen Vorwurf nicht nachvollziehbar.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen einen Zuschussantrag des BRK-Kreisverbandes. Pro Einwohner gibt es 30 Cent. "Unsere Gemeinde hat 1355 Einwohner, also überweisen wir 406,50 Euro", sagte Bürgermeister Neumann. Der Beschuss wurde einstimmig gefasst. Das Geld werde für dringend benötigte Ausrüstung der Helfer vor Ort verwendet, wie es hieß.

Schon mehrfach diskutiert wurde über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Sondergebiet Photovoltaik - Lengenfeld", den die Stadt Waldershof vorgelegt hat. Isgard Forschepiepe (SPD) bestand auf einer Stellungnahme der Gemeinde: "Das Projekt grenzt schon sehr eng an unser Gemeindegebiet." Alfons Grillmeier (CSU) lehnte im Namen seiner Fraktion eine Stellungnahme ab. Gegen die fünfköpfige SPD-Fraktion billigte der Gemeinderat das Ansinnen der Stadt Waldershof und gab keine Stellungnahme ab.

Thomas Döhler (SPD) kritisierte am Ende die Parksituation am Schulhof. Dort parkten Lehrer vor der Fensterseite des Gebäudes, obwohl dies aus Brandschutzgründen vermieden werden sollte. Bürgermeister Neumann kündigte an, dies weiterzugeben. Abschließend wies der Bürgermeister noch auf die neue Homepage der Gemeinde hin.

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