Eine spezielle Art der Müllentsorgung gab es direkt an der B299 zwischen Pfaffenhofen und Pattershofen (Gemeinde Kastl) am Straßenrand. "Besonders dreist", fand das eine Anwohnerin und machte in einem Brief an Oberpfalz-Medien ihrem Ärger Luft. Zum einen sei die B299 eine vielbefahrene Straße. Zum anderen würden sich auf der gegenüberliegenden Seite der Lauterach Wohnhäuser befinden, "von denen aus eine Beobachtung gut möglich gewesen wäre", schreibt Hilde Mayer aus Pfaffenhofen. Nicht nur alte Fenster, sondern auch ein Karton und eine Plastikeinkaufstasche waren dabei. Die Fenster seien sogar besonders vorsichtig abgelegt worden, "da nicht einmal eine Scheibe zerbrochen ist".
Für den Müllsünder kann diese Aktion teuer werden. Christine Hollederer, Pressesprecherin am Landratsamt Amberg-Sulzbach, sagt: "Sollte die Rückverfolgung erfolgreich sein, drohen dem Verursacher zum Teil empfindliche Bußgelder von bis zu mehreren Tausend Euros."
Illegale Müllentsorgung in freier Natur kommt immer wieder vor. Sie sei alles andere als ein Kavaliersdelikt, denn es könne im schlimmsten Fall zu einer Gefährdung für Mensch und Natur kommen. "Die Umwelt kann viele Stoffe nicht so schnell abbauen. Giftige Stoffe können in den Boden und in das Grundwasser gelangen und so die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen", sagte Hollederer. Im konkreten Fall werde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. "Dabei hoffen wir auch auf Hinweise aus der Bevölkerung, um Müllsünder entlarven zu können", so die Pressesprecherin. Wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann werde die öffentliche Hand auf Kosten der Steuerzahler den Müll fachgerecht entsorgen. Ein Ärgernis ist es in jedem Fall.















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