18.08.2021 - 11:41 Uhr

Pfarrei Heldmannsberg denkt an Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Der Erlös aus dem Kräuterbüschel-Verkauf soll an Bedürftige in den deutschen Flutgebieten gehen, kündigte Pfarrer Roland Klein an. Bild: Roland Klein/exb
Der Erlös aus dem Kräuterbüschel-Verkauf soll an Bedürftige in den deutschen Flutgebieten gehen, kündigte Pfarrer Roland Klein an.

Der Berg ruft - und die Pilger kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto. Aus den Pfarreien Lauterhofen und Traunfeld machten sie sich am Feiertag Mariä Himmelfahrt auf den Weg nach Heldmannsberg, um das Patrozinium der Kirche mitzufeiern. Pfarrer Roland Klein empfing sie und begleitete sie unter Glockengeläut in das Gotteshaus. Den Wallfahrtsgottesdienst feierte er dann Corona-bedingt draußen auf der Pfarrwiese. In seiner Predigt rief der Ortsgeistliche dazu auf, das Wort Gottes gerade in der heutigen Zeit in die Tat umzusetzen. Er nannte hierfür als Beispiel die Hilfe, die viele Menschen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geleistet haben und noch leisten. "Wir in unseren Pfarrgemeinden wollen heute unseren Teil dazu beitragen, indem wir den Erlös aus dem Kräuterschüschel-Verkauf an besonders bedürftige Menschen weiterleiten", kündigte Pfarrer Klein an. Er will dafür Kontakt mit einer Pfarrgemeinde im Krisengebiet aufnehmen, damit das Geld auch unbürokratisch dort lande, wo es gebraucht werde. Ganz schnell ging es dann auch, bis die von vielen Ehrenamtlichen tags davor gebundenen Kräuterbüschel nach dem Gottesdienst verkauft waren.

Der Wallfahrtsgottesdienst wird auf der Pfarrwiese hinter der Kirche Mariä Himmelfahrt gefeiert. Bild: Roland Klein/exb
Der Wallfahrtsgottesdienst wird auf der Pfarrwiese hinter der Kirche Mariä Himmelfahrt gefeiert.
Der Ortsgeistliche Roland Klein feiert den Gottesdienst zum Patrozinium in Heldmannsberg. Bild: Roland Klein/exb
Der Ortsgeistliche Roland Klein feiert den Gottesdienst zum Patrozinium in Heldmannsberg.
 
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