11.07.2021 - 10:28 Uhr
NagelOberpfalz

Pfarrei Nagel feiert 125jähriges Bestehen der Pfarrkirche

Sie alle sorgen zusammen mit Pater Joy (Mitte) für die Kirche in Nagel: (von links) Kirchenpfleger Werner Scharf, Bürgermeister Helmut Voit, der auch dem Pfarrgemeinderat angehört, Pfarrgemeinderatssprecherin Irene Riedel, Mesner Theo Schreyer und Pastoralreferent Maximilian Pravida sowie Oberministrantin Katharina Schindler und ihr Bruder Johannes (Zweiter von links) als Ministranten.
von Bertram NoldProfil

In diesem Jahr, in dem sich die Weihe der Kirche "Maria Rosenkranzkönigin" zum 125. Mal jährt, wollte sich die Pfarrei Nagel der Bedeutung ihrer Kirche neu bewusst werden und dies feiern. Doch so wie große Teile des kulturellen und religiösen Lebens der Pandemie zum Opfer gefallen sind, erfüllte sich auch für die Nagler der Traum vom großen Feiern in Gemeinschaft nicht, auch nicht die Wertschätzung ihres Gotteshaus durch Musik der alten Meister, präsentiert von den Regensburger Domspatzen.

Mit einem festlichen Gottesdienst am vergangenen Donnerstag, dem Weihetag der Kirche, wurde aber an die Bedeutung der Kirche erinnert, an deren Wert, den die gläubigen Menschen vor 125 Jahren mit ihrer Hände Werk geschaffen haben. "Ein Haus voll Glorie schauet" sangen die Besucher zu Beginn und drückten damit musikalisch das aus, was der Inhalt der Festlichkeiten gewesen wäre, hätten sie denn stattgefunden.

Pater Joy Munduplackal gab einen kurzen Abriss der Entstehung der Kirche. Es sei eine schwierige Zeit in großer Not gewesen, und trotzdem hätten die Gläubigen den Gedanken nicht fallen lassen. Geld wurde gesammelt und viele gaben ihren letzten Pfennig, um die Kirche bauen zu können zur Ehre Gottes, zum Schutz ihres Dorfes, ihrer Heimat. In großer Dankbarkeit denke man an die Erbauer der Kirche.

Anstelle einer Predigt wiesen Pater Joy und Pastoralreferent Maximilian Pravida auf Einzelheiten in der Kirche hin, auf die Bedeutung der Apostelleuchter, die die Freundschaft seiner Weggefährten mit ihm zum Ausdruck bringen. Diese Freundschaft sei geprägt gewesen von einem großen gegenseitigen Vertrauensverhältnis. Aber diese Freundschaft wurde auch so manches Mal auf eine harte Probe gestellt, so wie es auch heute Menschen geschieht.

An diesem Festtag durfte auch der Blick zur Rosenkranz-Madonna nicht fehlen, der die Kirche geweiht ist. Am Ende dankten beide den Besuchern für ihre Freundschaft und Treue zur Pfarrkirche in Nagel und luden dazu ein, sich wieder einmal bewusst in der Kirche umzusehen. In den Fürbitten wurde auch für jene gebetet, die sich mit der Kirche schwertun. Am Ende dankte Kirchenpfleger Werner Scharf all denen, die sich um die Kirche und die Gestaltung der Gottesdienste bemühen. Der Jubiläumsgottesdienst endete mit dem eucharistischen Segen und dem Lied "Großer Gott, wir loben dich". Am Ausgang standen für jeden Besucher Erinnerungsgeschenke bereit, die an das Jubiläum erinnern.

Der Kirchenpfleger kündigte den Besuch des Bischofs am ersten Adventsonntag an. Dann wird er mit den Gläubigen einen Pontifikalgottesdienst feiern.

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