Orchester, Schola und Organistin waren die tragenden Säulen des musikalischen Abendlobs, zu dem zum Ausklang des Kirchenjahres der Gesang- und Orchesterverein in die Stadtpfarrkirche einlud.
Thema der Andacht waren die Heiligen, die als Freunde im Himmel bezeichnet wurden. Als Lektoren führten Winfried Bühner und Verena Reithmeier durch die Andacht. Das Eröffnungsgebet sowie den abschließenden Segen übernahm Pfarrer i.R. Josef Most. Die Leitung des Orchesters oblag Winfried Siller, während Stefanie Schreyer (Orgel) die Stabführung der Schola übernahm.
Der Lektor ging zunächst auf die allgemeine Heiligenverehrung ein. Hier preise die Kirche dankbar die Gnade Gottes. Die Geschichte der Heiligenverehrung beginne mit der Verehrung der Märtyrer. Von allerlei Übertreibungen bis zur totalen Ablehnung durch die Reformatoren sei zu berichten. Von vielen Heiligen wisse man genau, wann sie gelebt haben, wie sie für ihren Glauben eingetreten sind, wann und wo sie gestorben sind. Bei nicht wenigen Heiligen sind die biografischen Fakten eher dürftig. An die Stelle historischer Daten traten so oft Legenden. Die vertrauensvolle Hinwendung zu den Heiligen führte dazu, dass früher jeder Stand oder Beruf sich einen eigenen Patron suchte, zum Beispiel Josef für die Zimmerer, Barbara für die Bergleute.
Die weiteren Texte bezogen sich auf den Heiligen Leonhard, Sankt Martin, die Heilige Cäcilia und die Heilige Katharina. Dazwischen brillierte das Orchester mit Musikstücken bekannter Komponisten. Die Schola des Gesang- und Orchestervereins brachte die Cäcilia-Hymne zu Gehör. „In stiller Nacht“ sowie „Mondnacht“ waren weitere Gesangsstücke, bevor das Orchester mit dem „Wiegenlied“ von Johannes Brahms den Schlusspunkt setzte.
















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