14.11.2018 - 11:47 Uhr
PfreimdOberpfalz

Arbeitskreis „Der Stadturm“ bilanziert Jahr

Die Geschichte von Pfreimd bietet dem heimatkundlichen und historischen Arbeitskreis „Der Stadturm“ ein interessantes und breitgefächertes Aufgabengebiet. Für die Mitglieder tun sich immer neue Felder auf.

Seit 25 Jahre gehört Maria Richthammer dem Arbeitskreis "Der Stadtturm" an. Vorsitzender Peter Egerer (links) dankte dafür mit dem silbernen Ehrenzeichen. Auch Bürgermeister Richard Tischler (rechts) gratulierte.
von Richard BraunProfil

Die Geschichte von Pfreimd bietet dem heimatkundlichen und historischen Arbeitskreis "Der Stadturm" ein interessantes und breitgefächertes Aufgabengebiet. Für die Mitglieder tun sich immer neue Felder auf.

Einen guten Besuch konnte auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises "Der Stadtturm" in der Landgraf-Ulrich-Halle verzeichnen. Zum Beginn der Versammlung gedachten die Mitglieder ihres erst kürzlich verstorbenen Gründungsvorstandes Dietrich Scholz, der viele Jahre aktiv im Verein mitgearbeitet hatte. In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Peter Egerer auf die Veranstaltungen ein, die das zurückliegende Jahr prägten.

Es begann im Februar mit einem Bildervortrag mit dem Thema "Die Schwarzach - von der Quelle bis zur Mündung". Im März folgte ein Vortrag über die Grafen von Ortenberg zu Murach. Ein voller Erfolg waren die Ausflüge nach Gotha und später nach Hirschau. Die Ausflüge zum Kloster Kladruby und der Patenstadt Primda rundeten das Reiseprogramm ab. Auch in diesem Jahr hat der Arbeitskreis die Ausgrabungen in Iffelsdorf mit einer Spende unterstützt. Eine besondere Herausforderung war das Jubiläum "200 Jahre Fürstentum Leuchtenberg" , das mit verschiedenen Veranstaltungen und einer Ausstellung im Bürgerhaus gefeiert wurde.

"Auch heuer ist es wieder gelungen, eine interessante Jahresschrift zu erstellen", sagte Egerer. Die Exemplare gehen demnächst in den Verkauf. Viel Zeit und Arbeit investieren die Mitglieder in die Klosterbibliothek. Die Grobarbeiten konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Als besonders erfreulich wertete der Vorsitzende, der zugleich Ortsheimatpfleger ist, die Bautätigkeit in der Altstadt. Bei den Sanierungen achten die Eigentümer auf die historischen Aspekte der Gebäude. Entgegen anderslautender Stimmen machte Peter Egerer deutlich, dass "Der Stadtturm" bei der Gestaltung des Hahnenkreuzes nicht mitgewirkt hat.

Die Gewinnung junger Mitglieder sieht der Verein als wichtigste Aufgabe für die Zukunft. Nur so kann der Fortbestand des Arbeitskreises gesichert werden. Bürgermeister Richard Tischler dankte dem Verein für die Wahrnehmung seiner wichtigen Arbeit: "Der neu eingestellte Archivar und das neue Museum, das im nächsten Jahr seine Pforten öffnet, können auf der Vorarbeit des Arbeitskreises aufbauen."

Peter Egerer hatte die ehrenvolle Aufgabe, zwei langjährige Mitglieder auszuzeichnen. Für 15-jährige Mitgliedschaft wurde Anja Schwandner mit der Plakette in Bronze und für 25-jährige Mitgliedschaft Maria Richthammer mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.

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