"Es geht um Leader-Mittel und darum, in die Förderkulisse aufgenommen zu werden", stellte der Bürgermeister bei der Stadtratssitzung am Mittwoch klar und wollte sich beim Gremium noch einmal rückversichern, nachdem es über Standort und Platz an sich Diskussionen gab.
Der Seniorenbeirat hat sich inzwischen einhellig für die Schaffung eines Mehrgenerationenplatzes ausgesprochen. Neben dem Standort an der Bürgermeister-Reichl-Straße wurde als Alternative auch eine Anbindung an einen beliebten Spazierweg sowie das Umfeld des Mühlrades im Hofgartenweg ins Spiel gebracht. Gegen letzteren Standort wurde allerdings die Lage im Überschwemmungsgebiet ins Feld geführt, auch die Anwohner seien wenig begeistert, hieß es in der Sitzung. Das Grundstück in der Bürgermeister-Reichl-Straße stehe aber zur Verfügung, nachdem abgeklärt wurde, dass es für ein Feuerwehrgerätehaus nicht infrage kommt.
"Das ist aber kein Spielplatz", stellte der Bürgermeister klar. " Hier geht es tatsächlich um Bewegungsgeräte für Erwachsene und Senioren." Der Stadtrat könne selber entscheiden, was und wie viele Geräte hier aufgebaut würden, so Tischler. Die Kostenschätzung beläuft sich auf rund 85.000 Euro, und dafür gibt es auch Fördermittel. Wie viel hängt allerdings davon ab, welche Kommunen ähnliche Pläne haben. Die EU-Mittel sehen für den gesamten Landkreis die Summe von 180.000 Euro vor.
Der Stadtrat hält nun an einem bereits in einer früheren Sitzung gefällten Beschluss fest, für den Mehrgenerationenplatz war keine weitere Abstimmung erforderlich.













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