21.12.2018 - 15:12 Uhr
PfreimdOberpfalz

Bewegung als Tor zum Leben

Wöchentlich treffen sich die unterschiedlichen Altersgruppen des Kindergarten St. Martin mit Krippe und Hort mit den Übungsleiterinnen der Spielvereinigung Pfreimd um spielerisch die Lust an der Bewegung zu entdecken.

Als Abschluss zum Bewegungsprojekt des Kindergartens St. Martins machten die Kleinen das "Turnpapperl". Zusammen mit dem Übungsleiterinnen der Abteilung Turnen Birgit Seegerer (links) und Johanna Pösl (rechts) präsentieren die Kinder stolz ihre Urkunden.
von Redaktion ONETZProfil

Jedes Kindergartenjahr stellt der Pfreimder Martinskindergarten unter ein bestimmtes Motto und richtet daran unter anderem seine pädagogische Arbeit aus. Heuer stellten das Personal zusammen mit Leiterin Gabi Schönberger die Bewegungserziehung in den Mittelpunkt, passend zum Thema "Mit Bewegung durch die Jahreszeiten".

Als passender Kooperationspartner war schnell die Abteilung Turnen der Spielvereinigung Pfreimd gefunden, deren Übungsleiterinnen unter der Regie von Abteilungsleiterin Brigitte Hirmer gerne das passende Angebot in der Landgraf-Ulrich-Halle bereit stellte. Gerade für die Kindergartenkinder kommt der Bewegung in ihrem Entwicklungs- und Lernprozess eine bedeutende Rolle zu. Sie lernen dabei sich selbst und ihren Körper kennen und bilden ihre Persönlichkeit aus. Durch die gezielten Turneinheiten mit den Übungsleiterinnen wurde die Motorik der Kleinen gefördert, indem Bewegungslandschaften aufgebaut wurden, die sie mit viel Begeisterung absolvierten.

Weitere Ziele waren die Vermittlung und Erweiterung von motorischen, psychischen und kognitiven Anreizen, die Stärkung der Gesamtpersönlichkeit und Konzentrationsfähigkeit, aber auch der Umgang mit Frustration - wenn einmal die Übung nicht so klappte. Sichtlich stolz konnten die Vorschul- und Mittelkinder als Beweis für ihr Können das "Turnpapperl" entgegen nehmen. Aber auch die Jugendlichen aus dem Schülerhort waren in das Programm mit eingebunden und fanden hier einen Ausgleich zum vielen Sitzen in der Schule und bei den Hausaufgaben. Ihnen wurden aber auch Wege aufgezeigt, wie man Aggressionen abbauen und durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Übungen das Selbstbewusstsein stärken kann.

Selbst die jüngsten Sprösslinge des Martinskindergartens waren in das umfangreiche Projekt mit eingebunden und lernten die vielfältigen Möglichkeiten des Rollbretts kennen. Das Rollbrettfahren macht nicht nur Spaß: Das Interessante daran ist, dass man sich damit in alle Richtungen bewegen kann das und das Fahren oder Gefahrenwerden einen hohen Erlebnisgehalt für die Dreijährigen bietet.

Als Beweis, dass das Rollbrett auch sicher beherrscht wurde, durften die Kinder, wie beim richtigen Führerschein an sechs Stationen eine praktische Prüfung ablegen. Am Ende gab es dann eine Urkunde, die die Kleinen gleich stolz ihren Eltern präsentierten.

Durch die gezielten Turneinheiten mit den Übungsleiterinnen wurde die Motorik der Kleinen gefördert, indem Bewegungslandschaften aufgebaut wurden, die sie mit viel Begeisterung und Freude absolvierten.
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