05.04.2021 - 10:03 Uhr
PfreimdOberpfalz

Corona lässt in Pfreimd Traditionen ruhen

Pater Robin zeigt unser Foto bei der Segnung der Osterkerze
von Alfred HammerProfil

Pandemie-bedingt entfiel in der Pfarrei Pfreimd bereits zum zweiten Mal eine annähernd 300 Jahre alte Tradition, nämlich im Anschluss an die Karfreitagsliturgie die Prozession zum Friedhof mit dem Heiligen Grab.

Am Karsamstagabend versammelte sich die Pfarrgemeinde im Gotteshaus zum liturgischen Höhepunkt der Osterfeier als dem wichtigsten Fest der Christenheit. Dem feierlichen Gottesdienst ging die Segnung des Osterfeuers vor der Pfarrkirche durch Pfarrvikar Pater Robin Joseph voraus. Mit dem Ruf "Lumen Christi" betrat der Priester den dunklen Raum der Kirche und gab das Licht der Osterkerze als Symbol des auferstandenen Christus an die Gläubigen weiter.

Nach dem "Exultet", dem großen Osterlob, das Tobias Weber sang, wurde in den Lesungen die Schöpfungs- und Erlösungsgeschichte aus dem Alten Testament vorgetragen. Freude und Dank über den auferstandenen Gottessohn drückte sich im großen "Gloria" und dem Läuten aller Glocken aus, bevor die Gemeinde gemeinsam den wichtigsten Gottesdienst des Kirchenjahres feierte.

Auch die letztmals 2019 durchgeführte Lichterprozession über den Marktplatz und die Freyung zum Kloster mit anschließender Agapefeier musste entfallen. Nach altem Herkommen fand jedoch am Ostermontag ein Gottesdienst in der Sankt-Barbara-Kirche auf dem Eixlberg statt.

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