Der Bäckermeister Franz Paulus und seine Ehefrau Christine gehören zu den Glücklichen. Am 21. Oktober 1969 gaben sie sich in der Stadtpfarrkirche in Pfreimd das Jawort. Wie bei so vielen Paaren in dieser Zeit spielte das Gasthaus "Wilder Mann" eine nicht unerhebliche Rolle. Nur war dabei nicht das Tanzvergnügen ausschlaggebend sondern die Arbeit. Christine, die aus Fraunberg stammt, war als junge Frau in der Küche des Gasthauses beschäftigt in der jeden Morgen ein fescher Bäcker auftauchte und frische Semmeln brachte.
Es kam wie es kommen musste: Aus der anfänglich rein geschäftlichen Verbindung wurde mit der Zeit Liebe, die nun schon fünfzig Jahre hält. Auch der Wechsel in das neue Zuhause war nicht besonders schwierig. Der "Berlbeck" war gerade einmal einige Häuser weiter und hier steht sie auch heute immer noch hinter dem Ladentisch und verkauft frische Backwaren. Allerdings ist jetzt nicht mehr der Ehemann Franz, sondern einer ihrer vier Söhne der Bäckermeister.
Neben dem Backen hatte Franz Pauls auch eine künstlerische Ader, die immer wieder einmal zum Vorschein kam. Als Vorstand der Pfreimder Feuerwehr, der er lange Jahre war, brachte er das Kunststück fertig, dass vierzig Feuerwehrleute auf der Theaterbühne standen und hier große Erfolge feierten. Das Stück "Franz von Assisi" war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch als Holzschnitzer entwickelte Franz Paulus großes Talent. Die Marienstatue in der Klosterkirche, die Patrona Bavariae in der Kirche in Moosbach und der Florian im Feuerwehrhaus geben davon Zeugnis.
Am Ehrentag besuchten Pfarrer Georg Parampilthathil und Bürgermeister Richard Tischler das Jubelpaar wünschten noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit. Auch "Der neue Tag" gratuliert zum Ehejubiläum.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.