Alwin Kleber hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Der langjährige Abteilungsleiter und zeitweise Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Landkreis Schwandorf, bleibt der Natur aber treu und führt als Jagdpächter in Weihern bei Pfreimd die Familientradition in dritter Generation fort. Dies teilte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf in einer Pressemitteilung mit.
Über den "Förster mit Herz und Heimatverbundenheit" heißt es darin augenzwinkernd: "Man bekommt zwar den Förster aus der Amtsstube, aber niemals aus dem Wald." Das sei durch seine Jagdpächter-Tätigkeit sicher.
Diplomarbeit über Kiefern
Alwin Kleber prägte über zwei Jahrzehnte die Forstwirtschaft im Landkreis Schwandorf. Vielen ist er hier bekannt als Gesicht der Forstverwaltung. Er hat sich in den letzten 21 Jahren – als Abteilungsleiter, ab 2016 als Bereichsleiter und nach der Ämterzusammenführung als stellvertretender Bereichsleiter – einen Namen als verlässlicher und allseits geschätzter Ansprechpartner gemacht. „Er hat den Leitspruch ‚Forstwirtschaft hat mit Menschen zu tun‘ verinnerlicht und immer gelebt“, sagt Bereichsleiter Dr. Michael Roßkopf.
Klebers Leidenschaft für die Jagd und die Landschaft des Vorderen Oberpfälzer Waldes prägten ihn von früh auf. Nach dem Abitur am Nabburger Gymnasium und dem Wehrdienst in Pfreimd studierte er Forstwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seine Diplomarbeit widmete sich dem Zuwachsverhalten der Kiefer in Nordostbayern.
Lehrer und Forstbetriebsleiter
Nach dem Referendariat und zwei Jahren im Forstamt Tännesberg war Kleber von 1990 bis 1995 Lehrer an der Forstschule in Lohr. Dort bildete er viele zukünftige Forstbeamte aus, darunter auch seine Nachfolgerin Regina Härtl.
Holzverkauf und Holzeinschlag, Bewirtschaftung des Staatswaldes – diese Aufgaben erwarteten Kleber bei seiner neuen Station als stellvertretender Forstamtsleiter in Freyung, wo er ab 1995 wirkte. Vorläufiger Höhepunkt war dann die Position als Forstamtsleiter in Altdorf bei Nürnberg. Ein Forstamt mit vielen Kiefern und im Ballungsraum gelegen, so dass Klebers Fähigkeiten als Forstbetriebsleiter genauso gefragt waren wie sein Gespür für die Leute.
Von dort verschlug es ihn, der die Heimat nie aus dem Blick verloren hat, zurück nach Schwandorf an das neue Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, wo er seitdem wirkte. „Wir wünschen dir viele schöne Erlebnisse mit der Familie, den Freunden, im Wald und auf der Jagd“, sagte Bereichsleiter Roßkopf bei seiner Verabschiedung im Kreise der Kollegen an seiner langjährigen Wirkungsstätte in Neunburg vorm Wald.
Diese Meldung basiert auf Informationen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg-Schwandorf und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.














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