17.11.2019 - 12:52 Uhr
PfreimdOberpfalz

Gedenken, trauern und mahnen

Bei der Feierstunde zum Volkstrauertag gedenken Bürgermeister Richard Tischler, Kommandeur Oberstleutnant Peer Papenbroock und Pater Robin in ihren Ansprachen der Opfer von Kriegen, Gewalt, Terror und Vertreibung.

Oberstleutnant Peer Papenbroock bei seiner Rede zum Volkstrauertag
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Angeführt von der Pfreimder Stadtkapelle mit einem feierlichen Marsch, gefolgt von Pater Georg und Pater Robin mit ihren Ministranten, dem Standortkommandeur, dem Bürgermeister und Stadträten, den Vereinen mit ihren Fahnen, Feuerwehrleuten und einer Gruppe von Soldaten zogen die Teilnehmer der Veranstaltung auf dem Marktplatz ein.

"Der Volkstrauertag ist ein Tag des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt und zugleich ein Tag der Besinnung, wie wir heute auf Krieg, Gewalt und Terror reagieren, was wir heute für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit bei uns und in der Welt tun können", sagte Bürgermeister Richard Tischler. Auch seit 1945 seien Hunderte von Kriegen auf der Welt geführt worden. Deshalb sei das Gedenken an die Toten eine Mahnung, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen und danach zu handeln, etwa Versöhnungsprozesse voranzubringen. "Wir entscheiden mit darüber, wie das 21. Jahrhundert verlaufen wird", beendete Tischler seine Rede.

Oberstleutnant Papenbrook betonte die Bedeutung der Soldatenfriedhöfe als Teil der Erinnerungskultur. Unter dem Motto "Versöhnung über Gräbern" leiste der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wertvolle Arbeit zur Erhaltung der Soldatenfriedhöfe im In- und Ausland. Papenbroock gedachte auch der Soldaten, die bei Auslandseinsätzen, sowie der Polizisten, die bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ums Leben gekommen seien. Auch Pater Robin erinnerte in seinen Fürbitten und seinem Gedenkgebet den Opfern sinnloser Gewalt und segnete mit Weihwasser das Kriegerdenkmal. Nach feierlicher Musik legten der Bürgermeister mit Stadträten, sowie der Kommandeur mit Soldaten jeweils einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Böller ertönten und die Stadtkappelle spielte feierlich die Bayernhymne und zum Abschluss der Feier die Deutsche Nationalhymne.

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