13.09.2018 - 09:40 Uhr
PfreimdOberpfalz

Geld für Kulturbildung

Jugend- und Kulturförderung sind die zentralen Themen einer Diskussionsrunde der Grünen im Kreisverband Schwandorf mit Interessierten in der Gaststätte der Landgraf-Ulrich-Halle.

von Externer BeitragProfil

Einer Mitteilung der Partei zufolge betonte Landtagsabgeordnete Verena Osgyan aus Nürnberg, wie wichtig die kulturelle musikalische Bildung in Schulen sei und dass jedes Kind das Recht auf Musikunterricht habe.

Laut Mitteilung sagte sie weiter, dass, "die Finanzierung mit der Entwicklung nicht Schritt gehalten hat und die finanzielle Last nicht allein auf den Kommunen haften darf.“ Die Grünen-Landtagsfraktion fordere deshalb einen eigenen Haushalt für kulturelle Bildung. Das Geld dafür sei vorhanden.

Für die Bezirksvorsitzende der Oberpfälzer Grünen, Tina Winklmann, war klar, dass ohne Kultur ein großes Stück am sozialen Miteinander verloren gehe. Kultur überwinde Grenzen und stehe für Tradition und Moderne zugleich. Benjamin Quaas, Landtags-Direktkandidat für den Wahlkreis Schwandorf, ergänzte, dass die Vielfalt des ländlichen Raumes von Kultur lebe und dadurch erhalten bleibe. Bezirkstags-Direktkandidat Stefan Christoph aus Regensburg forderte laut Mitteilung, dass sich der Bezirkstag mehr für die Förderung kultureller Vielfalt einsetze. Die Hauptlast solle von den Kommunen genommen werden und die Bezirke freiwillig mehr übernehmen. Kultur sei für ihn ein Zukunftsthema, das er in der Oberpfalz voran bringen wolle.

Musiklehrer Florian Klein unterstrich im Anschluss die Wichtigkeit, den jungen Musikschülern, Proberäume, Instrumente und die Möglichkeit auf Auftritte zu ermöglichen. Ohne die Ehrenamtlichen vor Ort könnten die meisten Musikschulen nicht existieren. Er lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Musikschule in Pfreimd.

Zur musikalischen Gestaltung der Veranstaltung trug Wiktoria Kranc maßgeblich bei, die die Anwesenden mit ihrer mit 14 Jahren schon sehr ausgereiften Stimme verzauberte.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.