Bereits in der letzten Legislaturperiode mündete das lockere Kennenlernen der Pfarrgemeinderäte in etlichen Aktionen und Ideen: Das gemeinsame Friedensgebet, Ministrantentage und die Dekanatswallfahrt im September nach Vierzehnheiligen und Bamberg. Auch interessante Vorträge wurden ins Dekanatsleben eingebaut.
Dekan Michael Hoch appellierte nun bei der Zusammenkunft im Pfreimder Pfarrheim daran, die gute Zusammenarbeit auch in dieser Legislaturperiode fortzusetzen. Die Gruppenarbeit diente dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Erarbeiten von Themen, die auf Dekanatsebene forciert werden sollten. Mit neuen Ideen soll die Jugendarbeit intensiviert, aber ebenso die Zielgruppe Ü40 ‒ junge Familien ‒ in das Pfarrleben integiert werden. Man könnte sich kreative Familiengottesdienste, Bibelaktionen und Kirchenkaffee vorstellen.
Ein Thema treibt die Räte besonders um: Die Zukunft der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften. Gerade in letzteren ist die Zusammenarbeit manchmal schwierig, müssen sich die Gläubigen doch der neuen Situation anpassen. Es gelte das Motto ‒ soviel Einheit wie möglich, soviel Vielfalt wie nötig ‒ umzusetzen. Zahlreiche Vorschläge wurden aus den Reihen der Pfarrgemeinderäte gemacht. Aktiv müsse dabei auch auf die Vereine zugegangen werden. Mit der personell angespannten Situation in den Pfarreiengemeinschaften und dem zunehmenden Priestermangel kommen immer mehr Aufgaben auf die Laien zu, die qualifizierte Arbeit leisten sollen.
Punkt für Punkt werden die Themen und Vorschläge nun abgearbeitet. Priorität hat hier die Jugendarbeit. Im achtwöchigen Rhythmus werden sich die Pfarrgemeinderäte mit kompetenten Referenten treffen und Aktionen ausarbeiten. In das Diözesankomitee wurde erneut Maria Schlögl aus Wernberg-Köblitz entsandt.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.