Der Vorsitzende des Hasenvereins, Gerhard Kiener, freute sich bei der Jahreshauptversammlung des Hasenvereins nicht nur viele Mitglieder, sondern auch Bürgermeister Richard Tischler im eigenen Vereinsheim willkommen zu heißen. Kiener blickte auf drei richtungsweisende Jahre zurück.
Nachdem der Vorgängerverein aufgelöst wurde, fiel das Vereinsheim in einem unschönen Zustand zurück an die Stadt Pfreimd, bei der schon andere Organisationen Interesse an dem Gelände samt Gebäude angemeldet hatten. Engagierte Männer und Frauen rund um Gerhard Kiener wagten dann den Neuanfang, gründeten wieder einen Hasenverein und fanden damit auch die Unterstützung des Bürgermeisters und des Stadtrates. Fast ein Jahr zog sich die Gründung als eingetragener Verein hin. Das Engagement wurde belohnt und die Mitgliederzahl stieg auf 34.
Großbaustelle Hasenheim
Viel Arbeit, Energie und Kapital mussten in den vergangenen drei Jahren im Hasenheim samt umliegendem Grundstück investiert werden, welches der Vorgängerverein laut Aussage von Kiener in einen bedauernswerten Zustand hinterlassen hatte. So wurden die Außenanlagen komplett neu angelegt, der Humus erneuert, neu angesät und die alten Stallungen für die Hasen auf Vordermann gebracht. Allein 14 Lkw-Ladungen an alter Erde mussten entsorgt werden. Am Vereinsgebäude wurde das undichte Dach erneuert, die Fenster getauscht und der gesamte Innenraum, also Gaststube und der große Veranstaltungssaal, renoviert. Neben zahlreichen Arbeitsstunden wurden über 20 000 Euro in das wieder erstandene Kleinod investiert. Diese habe sich laut Kiener gelohnt, denn das Image des Hasenvereins habe sich positiv entwickelt und der Wirtschaftsbetrieb laufe sehr positiv, auch dank der Tatsache, dass das Vereinsheim für private Feiern angemietet werden kann.
Weiterhin konnte der Vorsitzende auf gesellige Programmpunkte und einen regen Kleintierhandel zurückblicken. In Zukunft sollen eine Blumenwiese mit Obstbäumen angelegt und eine Hühnerhaltung etabliert werden. Bei diesen zwei Projekten wird eng mit dem Kindergarten St. Martin kooperiert werden, damit die Kinder im Naturraum Erfahrungen machen können. Aber auch im Hasenheim sind noch weitere Baumaßnahmen notwendig. Die Küche und die Toiletten warten auf eine Erneuerung.
Tischler sieht viel Positives
Bürgermeister Richard Tischler betonte, dass "sich beim Hasenverein sehr vieles zum Positiven verändert hat, was man vor allem im Vereinsheim an allen Ecken und Enden sehen kann". Er war sich sicher, dass die Entscheidung der Stadt, das Wagnis einer Neuverpachtung einzugehen, sich als richtig erwiesen habe. Er wünscht sich, dass die Pläne in Zukunft realisiert werden und sicherte weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.
Vorstand bleibt wie gehabt
Bei den Neuwahlen wurden in ihrem Amt bestätigt: Vorsitzender Gerhard Kiener, zweiter Vorsitzender Hans Stahl, Kassier Roland Vetter, zweiter Kassier Andreas Biller, Schriftführer Hubert Fröhler, zweite Schriftführerin Jutta Kiener sowie als Beisitzer Michael Zitzler und Paul Varnhold.













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